„Made in Germany“ - Deutsches Schweinefleisch ist sicher! - Kommentar von Philipp Schulze Esking - ISN-Beiratsmitglied
In den vergangenen Jahren wurde die Ernährungsindustrie von einer Reihe von Krisen heimgesucht, beispielsweise BSE, Nitrofuran, Nitrofen, MPA, Acrylamid. Die Krisen unterscheiden sich hinsichtlich Ursache, Verursacher und gesundheitlicher Bewertung.
Unter dem Oberbegriff Krise
sind Schlampereien
ebenso erfasst wie kriminelle Handlungen
, aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse
. Die Öffentlichkeit differenziert nicht - Krisen werden fast immer als Skandal
wahrgenommen.
Wieder einmal ist es die irische Mischfutterbranche die zur Gefährdung wird! Leidtragende sind neben den Verbrauchern die Schweinebauern! Im schlimmsten Falle drohen nämlich herbe Einkommensverluste, wie z.B. im Jahr 2002 als das synthetische Hormon MPA (Medroxyprogesteron-Acetat) auf drei Sauenbetrieben in der niederländischen Region Brabant gefunden wurde. Daraufhin wurden von den zuständigen Behörden 29 Betriebe in 6 Provinzen gesperrt. Man hatte eine MPA-verseuchte Futterkomponente bezogen. Lieferant dieser mit Hormonen belasteten Melasse war seinerzeit die irische Niederlassung eines US-Pharmaunternehmens. Schlimmstenfalls stehen in solchen Situationen die Ställe leer. Das bedeutet kein Einkommen, während die Festkosten weiter anfallen.
Die Iren auf ihrer Insel können offensichtlich hohe westeuropäische Standards nicht gewährleisten! Der Schweinezwerg
Irland bedroht mit seiner Fahrlässigkeit den gesamten europäischen Schweinemarkt! Man fragt sich, haben die denn kein Qualitätssicherungssystem, mit dem sie sich selbst überwachen?
Dieser Fall spricht eine eindeutige Sprache: Ein Hoch auf das QS-System! Mit diesem Prüfsiegel wird deutsches Schweinefleisch – gekennzeichnet, d.h. deutsche Ferkelerzeugung, Aufzucht und Mast. Außerdem gibt es den Verein Futtermitteltest (VFT) e.V
der sehr regelmäßig sämtliche Mischfutterarten testet und überprüft.
Deutsche Gründlichkeit ist ein Garant für den Export! Möglicherweise sollten sich daran die Nachkommen der Wikinger auf der grünen Insel mal ein Beispiel nehmen!
Im Bild: Philipp Schulze Esking - ISN-Beiratsmitglied und Schweinemäster aus Billerbeck










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