Junge ISN bei Jusos in Berlin
Nachdem im vergangenen Jahr der Bundesvorstand der Jusos eine 2-tägige Fachexkursion zur „Wertschöpfungskette Schwein“ in die Region Weser-Ems gemacht hatte, folgte am vergangenen Donnerstag die Nachwuchsorganisation der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. (ISN), der Gegeneinladung zu einem Besuch in die Bundeshauptstadt Berlin. Mit dabei waren Thankmar Corleis, Andre Mahnken und Dirk Schulze Tenkhoff vom Junge ISN-Sprecherteam sowie Kerstin Burbank, Referentin für die Junge ISN. Der SPD-Nachwuchs wurde durch die IUSY-Vizepräsidentin Cordula Drautz und die beiden stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jan Schwarz und Ralf Höschele vertreten.
Zu Beginn stand ein spannender Besuch des Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technologiestandortes Berlin Adlershof auf dem Programm. Bis zum zweiten Weltkrieg waren auf dem 4,2 Quadratkilometer großen Gelände ein Flugplatz und auch die Deutsche Versuchsanstalt für Lufttechnik untergebracht. Heute sind im Wissenschafts- und Technologiepark 413 Unternehmen angesiedelt sowie sechs naturwissenschaftliche Institute der Humboldt-Universität mit 6.600 Studenten. Im Anschluss besuchten die Weitgereisten das „Matheon“, ein Zentrum für angewandte Mathematik. Sehr beeindruckt waren die Nachwuchsschweinehalter dass es den Wissenschaftlern gelang, den Fahrplan der Berliner U-Bahn durch Berechnungen so zu verbessern, dass die Wartezeiten verkürzt werden konnten.
Beim gemeinsamen Abendessen von Jusos und Junger ISN war genügend Zeit für Gedankenaustausch, Diskussion und leckerem Essen in lockerer Atmosphäre. Dabei standen die Gesetze, Richtlinien und Verordnung denen die Landwirtschaft unterliegt im Vordergrund, aber auch die Bioenergie und der Tierschutz standen als Diskussionsthema hoch im Kurs.
Auch der Bonner Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber, nahm an der Runde teil. Er ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD und schwerpunktmäßig für die Bereiche Umwelt, Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zuständig. Außerdem ist Kelber Vorsitzender des parlamentarischen Beirats des Bundesverbandes Erneuerbare Energien e.V. und Mitglied im politisch-wissenschaftlichem Beirat des Bundesverbandes Bioenergie.
In dem Gespräch mit Ulrich Kelber ging es um die Flächenkonkurrenz die durch den Bau von Biogasanlagen entsteht. Andre Mahnken gab zu bedenken, dass die Situation für den landwirtschaftlichen Mittelstand durch die Förderung der erneuerbaren Energien erschwert wird. Kelber sieht diese Gefahr ebenfalls und versprach diesen Punkte in der nächsten Sitzung anzusprechen.
Die jungen Schweinehalter waren sich mit den Jusos einig, den Kontakt zu pflegen und bald wieder zusammenzukommen.














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