02.04.2009 RSS Feed

Junge ISN auf den Spuren von „Bullen“, „Bären“ und dem Schwäbisch Hällischen Schwein

Junge ISN

Junge ISN auf den Spuren von „Bullen“, „Bären“ und dem Schwäbisch Hällischen Schwein

 

Exkursion „Erlebt den Süden“ nach Baden-Württemberg – Rundum gelungene Fahrt – Große Programmvielfalt - Audi, Landesanstalt für Schweinezucht Boxberg und Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.

 

Auf den Weg zur dreitägigen Fachexkursion nach Baden-Württemberg machten sich am 25.03.2009 gut 30 junge Schweinehalter/innen der Jungen ISN, der Nachwuchsorganisation der ISN – Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e. V.

 

Bereits auf der Fahrt nach Baden-Württemberg wurde das erste Ziel, die Deutsche Börse in Frankfurt angesteuert. Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von dem Bullen und dem Bären vor der Börse, wobei der Bulle für steigende und der Bär für sinkende Kurse steht. Zunächst machten sich die Exkursions-Teilnehmer mit der Historie der Börse vertraut. Die Frankfurter Wertpapierbörse wurde schon 1585 gegründet. Damals ging es zunächst um die Festlegung von Wechselkursen für die vielen Zahlungsmittel, die im Umlauf waren. Im Jahre 1820 wurde die erste Aktie in Frankfurt gehandelt. Heute können in Frankfurt 10.168 verschiedene Aktien gehandelt werden, davon sind 1.256 deutsche Aktien.

Den Abend des ersten Tages ließen die Nachwuchsschweinehalter/innen bei einer Weinprobe mit leckerem Essen von ISN-Beiratsmitglied Fritz Gurr, gemütlich ausklingen.

 

Am Morgen des zweiten Exkursionstages ging es zum Audi-Werk in Neckarsulm. Bei einer Führung durch die gesamte Produktion konnten die jungen Schweinehalter/innen sehen, wie aus einfachen Metallteilen in vielen Arbeitsschritten ein neuer Audi entsteht. Dabei werden besonders beim Karosseriebau viele Arbeitsschritte von Robotern ausgeführt.

 

Bei der folgenden Besichtigung der Landesanstalt für Schweinezucht (LSZ) in Boxberg konnten sich die jungen Schweinehalter/innen auf Einladung von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch sowohl die konventionelle als auch die alternative Schweinehaltung ansehen. Die erst im vergangenen Jahr eröffnete LSZ veranstaltet Lehrgänge und Tagungen zur Weiterbildung, testet neue Produktionstechniken und bewertet diese aus ökonomischer Sicht. In Baden-Württemberg liegt aus Sicht der LSZ die Wachstumsschwelle der Schweinehaltung bei 160 Sauen oder 700 Mastschweinen.

 

Bevor es am letzten Exkursionstag wieder in Richtung Heimat ging, besichtigte die Junge ISN den Schlachthof der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Die bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall ist ein Zusammenschluss von über 900 Schweinehaltern aus der Region Hohenlohe. Seit dem Jahr 1988 wird in den Betrieben der Erzeugergemeinschaft besonders das Schwäbisch-Hällische Landschwein gezüchtet und gemästet, sowie das Fleisch verarbeitet und direkt vermarktet. Empfangen wurde die Junge ISN von dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Rudolf Bühler und Herrn Walter Mack, dem Vorstandsvorsitzenden des zur Erzeugergemeinschaft gehörenden „Erzeugerschlachthofes Schwäbisch Hall“. Der Schlachthof ist auf die Region und die Versorgung der heimischen Bevölkerung eingestellt. Jede Woche werden hier ca. 4000 Schweine geschlachtet.

 

Das Resümee des Exkursionsteilnehmers Christoph Gerken: „Eine sehr interessante Exkursion. Besonders gut war der Besuch der LSZ und die Besichtigung von Audi.“

 



Die Junge ISN vor der Frankfurter Börse

Die Junge ISN vor der Frankfurter Börse

Kontakt: Katja Ahnfeldt

 

ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter

Deutschlands e.V. (ISN)

Kirchplatz 2

49401 Damme

Tel. 0 54 91 / 96 65 - 11

Fax 0 54 91 / 96 65 - 19

E-Mail: ahnfeldt@schweine.net

 



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