JISN und JU NRW diskutieren über Tierschutz auf dem Hof Gersmann
Kurz vor der politischen Sommerpause
traf sich die Junge ISN und mit 14 Mitgliedern des Landesvorstandes der Jungen Union NRW am vergangenen Montag Abend auf dem Hof von Philipp Gersmann (JISN-Sprecherteam). Gemeinsam besichtigte man den Stall der Familie Gersmann, um anschließend über die Frage Was versteht der praktische Landwirt unter Tierschutz?
zu diskutieren.
Sven Volmering, Landesvorsitzender der JU NRW und Stv. Landesvorsitzender der CDU in NRW, freute sich schon lange auf dem Abend mit der Jungen ISN. Er sei gern mit seinem Landesvorstand nach Enninger gekommen. Landwirtschaftliche Themen lägen ihm und der Jungen Union am Herzen. Einige Mitglieder des Landesvorstandes bewirtschaften landwirtschaftliche Betriebe bzw. sind auf einem Hof aufgewachsen.
Die Gruppe wurde herzlich von der Familie Gersmann empfangen und Philipp gab einen ersten Überblick zum Betrieb. Gemeinsam mit seinem Vater Clemens Gersmann bewirtschaftet Philipp den Hof mit den Betriebszweigen Schweinemast, Ackerbau, Vermietung von Pferdeställen, Photovoltaik und zwei verpachteten Windkraftanlagenstandorten.
Doch an diesem Abend interessierte vor allem die Schweinehaltung. An drei Standorten, auf dem eigenen Hof und auf zwei zugepachteten Standorten in der Nachbarschaft, werden auf 3800 Plätzen Schweine gemästet. Zu dem Hof gehören 130 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. So kann 1/3 des gesamten Futterbedarfs mit dem eigenen Ackerbau gedeckt werden.
Nach den einführenden Worten wurde es Zeit sich von allem selbst ein Bild zu machen! Also schlüpften alle schnell in die Overalls und Überziehschuhe und starteten mit einer Führung durch den Maststall.
In zwei Gruppen wurden die Jungpolitiker von Philipp und seinem Vater durch den Stall geführt und der Weg eines Ferkels bis zum schlachtreifen Mastschwein konnte nachvollzogen werden.
Der Hunger trieb alle wieder zurück in den Garten. Dort hatte Hildegard Gersmann bereits den Grill angeworfen und die Gruppe langte ordentlich zu bei Steaks und Salat. Gestärkt zog es einige JU-ler zum Fuhrpark. Den Jugendtraum eines Landesvorstandsmitgliedes, einmal auf dem Trecker sitzen, erfüllte Philipp mit Freuden.
So entstanden in allen Ecken auf dem Hof kleine Gesprächsgruppen, die sich über aktuelle Themen aus Politik und Landwirtschaft austauschten. Unter anderem wurde über das nordrhein-westfälische Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine gesprochen. Die jungen Schweinehalter machten ihrer Befürchtung Luft, dass die Klagemöglichkeit in Zukunft die Verwirklichung von Investitionen im Bereich der Schweinehaltung massiv erschweren könnte. Die Junge Union zeigte Verständnis für die Bedenken.
Der Neuzugang der Familie Gersmann, der 10 Wochen alte Bernersennenhund Frieda
mischte sich immer wieder unter die zahlreichen Gäste und lockerte damit die politischen Gespräche auf.
Am Ende des Treffens konnte man bei allen Beteiligten raushören, das dies sicher nicht das letzte Zusammentreffen zwischen der Jungen ISN und der JU NRW gewesen sein wird.














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