Der Weg für die Wiederaufnahme des Exports von deutschem Schweinefleisch nach Japan ist offensichtlich frei, berichtet Agra-Europe. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium am vergangenen Dienstag mitteilte, ist es im Rahmen der jährlichen Generalversammlung der Internationalen Organisation für Tiergesundheit (OIE) Ende Mai in Paris gelungen, die Voraussetzungen für die Öffnung des japanischen Marktes für frisches Schweinefleisch aus Deutschland zu schaffen. Der Exportbeauftragtedes Ressorts, Dr. Gerd Müller, begrüßte das Ergebnis. Man habe es geschafft, die japanische Seite vom hohen Schutzniveau der deutschen Maßnahmen gegen die Wildschweinepest zu überzeugen, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär. Seinen Angaben zufolge kann damit demnächst der Export wieder aufgenommen werden, nachdem die japanischen Behörden Anfang 2009 aufgrund der rechtsrheinischen Fälle von Wildschweinepest ein Importverbot verhängt hatten.
Müller räumte allerdings ein, dass die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland- Pfalz und Saarland zunächst ausgeschlossen blieben. Dennoch sei das Ergebnis im Hinblick auf den japanischen Markt ein Erfolg. Japaner verfügten über eine hohe Kaufkraft und das Land sei auf Lebensmittelimporte angewiesen.
Hier zeigt sich die große Bedeutung der Türöffnerfunktion des Ministeriums, betonte der Staatssekretär. Dies sei eine der wichtigsten Aufgaben der Exportförderung, die das Bundeslandwirtschaftsministerium auch in Zukunft wahrnehmen werde.










Aktuelles...