21.01.2010 RSS Feed

ISN-Weltspanferkeltag - Aigner: „Fleisch gehört zu gesunder und ausgewogener Ernährung“

v.l. Stier, Dierkes, Ministerin Aigner, Dr. Happach-Kasan, Goldmann, StS Ripke, Hake

v.l. Stier, Dierkes, Ministerin Aigner, Dr. Happach-Kasan, Goldmann, StS Ripke, Hake

Viel Prominenz beim ersten „Weltspanferkeltag“ der ISN in Berlin – Ministerin bekennt sich zum Fleischverzehr – Forderung nach praktikablen Lösungen für GVO-Nulltoleranz bei Futtermitteln

 

(Berlin/Damme) Rund 100 geladene Gäste konnte ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes am 19. 2010 Januar beim ersten „Weltspanferkeltag“ der ISN in der Niedersachsenhalle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin begrüßen.

 



v.l. Breuer, Stier, Goldmann, StS Ripke, Dr. Priesmeier, Hake, Loscheider

v.l. Breuer, Stier, Goldmann, StS Ripke, Dr. Priesmeier, Hake, Loscheider

Unter anderem ließen es sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke aus dem niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, viele Mitglieder des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Bundestages, darunter der Ausschussvorsitzende Hans-Michael Goldmann, sowie zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Niedersächsischen Landtages, nicht nehmen, vom knusprigen Spanferkel zu kosten.

 

 



Ministerin Aigner erhält ein Holzschwein

Ministerin Aigner erhält ein Holzschwein

Landwirtschaftsministerin Aigner würdigte die Schweinehalter und betonte sie sei gern der Einladung gefolgt. Vor dem Hintergrund der zurzeit sehr emotional geführten Debatte um Klimaschutz und Fleischverzehr bekannte die Ministerin, dass sie für eine gesunde, ausgewogene Ernährung stehe, zu der auch Fleisch gehöre. Man dürfe sich den Genuss von Fleisch nicht verbieten lassen. Zur GVO-Problematik sagte Sie, dass man an dem Thema dran sei und zurzeit geprüft werde, was Nulltoleranz eigentlich definiere.

v.l.: Dierkes, Ministerin Aigner, Schulze Esking im Gespräch mit Dr. Happach-Kasan und Dr. Priesmeier

v.l.: Dierkes, Ministerin Aigner, Schulze Esking im Gespräch mit Dr. Happach-Kasan und Dr. Priesmeier

ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes bekannte sich zum freien Markt und lehnte jegliche Art von staatlicher, finanzieller Hilfe ab: „Die Subventionierung der Biogasanlagen in Deutschland, durch die EEG-Novelle, führt zu einer enormen Flächenkonkurrenz, die insbesondere in den Veredlungsregionen Schweine- und Geflügelhalter langsam aber sicher aus dem Pachtmarkt drückt.“ Ausdrücklich lobte Dierkes die Exportinitiativen des Bundeslandwirtschaftsministeriums; insbesondere die Unterstützung von Staatssekretär Dr. Gerd Müller, der den Zugang zu 60 Prozent der weltweiten Importmärkte für Schweinefleisch geöffnet hat.

Die Gäste lauschen den Rednern

Die Gäste lauschen den Rednern

Auch auf die Situation der Beschränkungen bei GVO-Futtermitteln ging Dierkes ein: „Wir brauchen dringend eine Beschleunigung der restriktiven EU-Zulassungspolitik von GVO-Futtermitteln, und ein schnelles Ende der Null-Toleranz. Unsere Bitte: schaffen sie praktikable Lösungen!“

 



Warten auf das Spanferkel

Warten auf das Spanferkel

ISN-Geschäftsführer Detlef Breuer betrachtete die Schweinehaltung aus historischer Sicht und erläuterte die erfolgreiche Domestizierung des Schweins.

Bezugnehmend auf die emotional geführte Klimadebatte, forderte Breuer wieder mehr Diskussion im Parlament statt in Talkshows. Als Andenken an den Besuch überreichte er Ministerin Aigner ein Geschenk: „Als Erinnerung an den heutigen „Weltspanferkeltag“ haben wir für Ministerin Aigner ein kleines Holzspanferkel und ein Buch mitgebracht: "Die Wirklichkeit, mit Fleisch nachempfunden" von Ruedi Widmer.“


die Gäste des Weltspanferkeltages beim Essen

die Gäste des Weltspanferkeltages beim Essen

Und dann prognostizierte er: „Schon heute liefern wir Schweinefleisch in über 100 Länder. Der weltweite Siegeszug des Spanferkels ist nicht mehr aufzuhalten! “ Getreu diesem Motto ließen sich die Gäste im Anschluss die Spanferkel bei guten Gesprächen schmecken.


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