ISN-Vorstand und Beirat informieren sich bei Tönnies zum Thema Ebermast
ISN-Vorstand und Beirat informieren sich bei Tönnies zum Thema Ebermast

Mitte September informierten sich die ISN-Vorstands- und Beiratsmitglieder sowie einige Mitarbeiter der Geschäftsstelle bei der Firma Tönnies Fleisch in Rheda-Wiedenbrück über aktuelle Entwicklungen zum Thema Ebermast und Eberschlachtung. Dr. Wilhelm Jaeger erläuterte bei einem Betriebsrundgang die verschiedenen Produktionsschritte des Betriebes.
Anschließend erläuterte Dr. Jaeger die aktuellen Entwicklungen bei der Firma Tönnies zum Thema Ebermast. So werden derzeit bereits ca. 4.000 bis 5.000 Eber pro Woche im Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück geschlachtet. Diese Zahl soll in den nächsten Monaten weiter ausgedehnt werden. Dazu bietet die Firma Tönnies den Landwirten entsprechende Abnahmeverträge für nicht kastrierte Eber an.

Die Eber werden zunächst im normalen Schlachtprozess erfasst und geschlachtet. Jedoch werden die Eber danach in einer separaten Logistikkette weiter zerlegt bzw. bearbeitet.
Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut arbeitet die Firma Tönnies derzeit an der Entwicklung einer "elektronischen Nase" zur Erkennung des Ebergeruchs.
Die ISN-Vertreter hatten dann die Gelegenheit, frisch zubereitete verschiedene Teilstücke von geruchsauffälligen Ebern zu begutachten und zu probieren.
Anschließend diskutierten die Vorstands- und Beiratsmitglieder mit Dr. Jaeger über die verschiedenen Aspekte bei der Ferkelkastration und Ebermast sowie mögliche Entwicklungen in den nächsten Monaten und Jahren.
Den Abschluss bildete ein Rundgang durch den kürzlich neu eröffneten Werksverkauf mit angegliedertem Restaurant auf dem Unternehmensgelände.










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