ISN-Vermarktungswegevergleich: Der Endspurt für die neue Auswertung beginnt! – Mäster haben kein Geld zu verschenken
Es ist wieder soweit, der Endspurt beim ISN-Vermarktungswegevergleich für den Auswertungszeitraum Oktober 2009 bis September 2010 hat begonnen. Bis zum 31. Oktober 2010 haben Landwirte die Möglichkeit, die erforderlichen Daten aus ihrer Schlachtschweineabrechnung im www.schweine.net einzugeben und sich die detaillierte und fundierte Ausarbeitung der ISN zu sichern. In der Erwartung steigender Futterkosten ist die finanzielle Situation auf vielen Betrieben angespannt. Eine optimierte Vermarktung entscheidet über den unternehmerischen Erfolg.
Die jüngste Ankündigung eines Schlachtunternehmens, die Auszahlung von Zuschlägen für Magerfleischanteile an die Bedingung zu knüpfen, dass ein Mindestgewicht von Schinken schier
erreicht wird, trägt aktuell zur Verunsicherung der Erzeuger bei. Immer wieder haben einzelne Schlachtunternehmen in der Vergangenheit Knall auf Fall ihre Masken geändert oder – so auch vor Kurzem geschehen - die Klassifizierung und Abrechnung urplötzlich von FOM auf Auto-FOM umgestellt.
Gerade bei der Vermarktung ist es wichtig, ein gutes Kontrollinstrument an der Hand zu haben, um Missstände aufzudecken und umgehend reagieren zu können. Der ISN-Vermarktungswegevergleich bietet den Mästern diese Möglichkeit.
Es ist nie zu spät, mit der Vermarktungskontrolle zu beginnen! Die Teilnahme kostet nichts und bringt bares Geld. Allein bezogen auf die Spanne bei der Ausschlachtung verschenkt der Erzeuger schon mal 14 Euro je Schwein. Das ist ein Ergebnis des vorangegangenen Auswertungszeitraums. Darüber hinaus stellte die ISN fest, dass der Wegfall der Absatzfondsgebühren nicht immer vollständig bei den Vorkosten umgesetzt wurde.
Unbedingt erforderlich ist eine Teilnahme auch mit Blick auf die noch zu erwartende Maskendiskussion. Das Max Rubner-Institut (MRI) in Kulmbach hat mittlerweile die Formeln zur Schätzung des Muskelfleischanteils bei Schweineschlachtkörpern überarbeitet. Diese sollen im Oktober der EU zugeleitet werden. Eine Umsetzung in Deutschland dürfte sich also noch bis 2011 hinziehen. Um eine Vergleichsbasis zu haben, wie sich die neuen Formeln in der Praxis auswirken, empfiehlt die ISN ihren Mitgliedern unbedingt, regelmäßig am ISN-Vermarktungswegevergleich teilzunehmen. Denn nur so ist ein direkter Vergleich zwischen alt
und neu
auf einen Blick möglich.
Der ISN-Vermarktungswegevergleich geht in diesem Jahr bereits in die sechste Runde und hat sich im ganzen Land einen Namen gemacht. Wie auch in den Vorjahren wird die Auswertung sowohl grafisch und auch tabellarisch erfolgen. Kernstück der Ausarbeitung sind wieder die bewährten Auswertungsparameter wie z.B. Vergleichserlös, Sortierdifferenz, Vorkosten und Ausschlachtung.
Die Teilnahme für interessierte Mäster ist kinderleicht. Ein Klick im geschlossenen Mitgliederbereich des www.schweine.net in der Rubrik ISN-Schweinepreisvergleich
genügt und in wenigen Minuten hat jeder die erforderlichen Eckdaten aus der Schlachtschweineabrechnung eingegeben. Jederzeit können die Teilnehmer ihre Vermarktung im geschlossenen Mitgliederbereich im Vergleich zu anderen Mästern genau analysieren. Für jede Lieferung, die nicht länger als vier Wochen zurück liegt, erhalten die Teilnehmer eine Auswertung automatisch per E-Mail. Für alle ISN-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Für Fragen stehen Kerstin Burbank unter Tel. 05491-9665-15 oder Anna-Kathrin Bach unter Tel. 05491-9665-25 zur Verfügung.
Kontakt:
Anna-Kathrin Bach
ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.
Kirchplatz 2
49401 Damme
Tel. 0 54 91 / 96 65 – 25
Fax 0 54 91 / 96 65 - 19
E-Mail: bach@schweine.net










Aktuelles...