ISN-Klönabend in Schleswig-Holstein

v.l.: Kerstin Burbank, Christian Schulze Bremer, Alf Asmussen, Katja Ahnfeldt
Am Mittwoch dem 17. März 2010 fand in Tarp, Schleswig-Holstein, ein Klönabend der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. statt, der gemeinsam mit der Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein e.V. organisiert worden war.
ISN-Vorstandsmitglied Christian Schulze Bremer, ISN-Beiratsmitglied Alf Asmussen, ISN-Marktreferentin Kerstin Burbank sowie ISN-Öffentlichkeitsreferentin Katja Ahnfeldt konnten sich über rund 50 angereiste Schweinehalter aus dem hohen Norden freuen, die über die Arbeit der ISN und aktuelle Entwicklungen am Schweinemarkt informiert wurden.

Teilnehmer des Klönabends
Der Abend stand unter dem Thema: „Deutscher Schweine- und Ferkelmarkt und dessen internationale Position“. Alf Assmussen, ISN-Beiratsmitglied und Mitglied im Vorstand der Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein, begrüßte zu Beginn die Teilnehmer der Veranstaltung.
Im anschliessenden Referat berichtete Katja Ahnfeldt eingangs über Neuigkeiten aus dem Hause ISN und ging dann auf die aktuellen politischen Rahmenbedingungen ein. Die Zahl der Verordnungen und Richtlinien für die Schweinehalter werde immer größer, insbesondere Auflagen aus dem Bereich Umweltsschutz nehmen zu, so die Öffentlichkeitsreferentin.

Kerstin Burbank
ISN-Marktreferentin Kerstin Burbank informierte in ihrem Vortrag über die neuesten Entwicklungen auf dem Schweinemarkt. Bezüglich der Struktur der deutschen Schlachtbranche verwies sie auf die fortschreitende Konzentration. Die 10 größten deutschen Schlachtunternehmen haben im vergangenen Jahr ihren Anteil von 70% auf 73,2% aller Schweineschlachtungen in Deutschland gesteigert, und die drei größten Schlachtunternehmen Tönnies, VION und Westfleisch bilden bereits 52,4 % des gesamten Marktes ab.

Christian Schulze Bremer
Nach den Vorträgen leitete Christian Schulze Bremer eine offene Diskussion zu aktuellen Themen der Schweinebranche. Dabei wurde u.a. über die Alternativen zur Ferkelkastration eifrig diskutiert. Mehrere Schweinehalter sorgten sich um die Frage was auf sie zukommt und ob man z.B. mit der Ebermast einen gespaltenen Markt befürchten müsse. Die verschiedenen Forschungen und Untersuchungen bzgl. möglicher Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration werden noch einige Zeit erfordern, so ISN-Vorstandsmitglied Schulze Bremer.