ISN zu Besuch bei der D&S Fleisch GmbH - Im Oldenburger Münsterland daheim – weltweit zuhause!
ISN zu Besuch bei der D&S Fleisch GmbH - Im Oldenburger Münsterland daheim – weltweit zuhause!
Essen/ Oldenburg Der niedersächsische Schweinefleischproduzent D&S Fleisch GmbH begrüßte am vergangenen Montag 10 Mitglieder des ISN-Vorstandes, -Beirates sowie Mitarbeiter der ISN/ISW-Geschäftsstelle. Neben ausführlichen Erläuterungen durch den Leiter des Qualitätsmanagements, Herrn Dr. von Breitenbuch, wurde das neue High-Tech-Tiefkühllogistikzentrum besichtigt. Anschließend wurden verschiedene Punkte, u.a. die aktuelle Marksituation und der Export, der Stand beim Zerlegeversuch bzw. die Überarbeitung der Klassifizierungsformel, die Gründung von German Meat
, German Food
und Food made in Germany
, die Wettbewerbssituation für deutsche Ferkel und die Importsituation von Schweinen und Ferkel aus Dänemark bzw. den Niederlanden, aber auch die Wildschweinepest in NRW und Rheinland-Pfalz von dem ISN-Vorsitzender Heinrich und den weiteren ISN-Vertretern sowie der D&S Fleisch, Frau Christine Dreckmann (Marketingleiterin) und Herrn Josef Lamping (Geschäftsführer), erläutert und diskutiert.
2008 war für die D&S Fleisch GmbH, einer der führenden Schweineschlacht und -zerlegebetriebe in Deutschland wieder ein Erfolgsjahr. Mit einem Umsatzwachstum von 20% auf insgesamt 600 Mio. Euro hat das erfolgreich familiengeführte Unternehmen in Deutschland seinen Marktanteil weiter ausgebaut und seine Position unter den Top4- Schweineschlachtereien weiter gefestigt.
Die D&S Fleisch GmbH wird in diesem Jahr über 15 Mio. in ihren Standort in Essen/Oldenburg investieren. Ein neues hochmodernes Tiefkühllogistikzentrum ist auf dem Betriebsgelände des Schlacht- und Zerlegebetriebes entstanden. 8.000 Tonnen fertig vorbereitetes Schweinefleisch können im neuen Logistikzentrum nun schockgefrostet und tiefgekühlt gelagert werden. Mit dem neuen High-Tech-Tiefkühllogistikzentrum können Kundenwünsche und kurzfristige Aufträge noch flexibler ausgeführt werden. Eine Besonderheit der neuen modernen High-Tech-Anlage ist, dass hier 20 kg und 10 kg Kartons speziell für den Export konfektioniert werden. Der Exportanteil, der bei ca. 37 % liegt, soll weiter ausgebaut und die Zahl der Schlachtungen sukzessive auf 112.000 Schweine pro Woche fast verdoppelt werden. Denn trotz des schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeldes behaupten sich die Exporte auf einem hohen Niveau. Die Ausfuhren sollen ungeachtet der Währungsturbulenzen und Finanzkrise weiter ausgebaut werden, um auch weiterhin ein verlässlicher Partner der regionalen Landwirtschaft zu sein.
Neben dem Blick ins Ausland und den dortigen Märkten ist dem familiengeführten Schweineschlacht- und Zerlegebetrieb eines besonders wichtig: Das Oldenburger Münsterland. Getreu dem Motto: Regional verwurzelt – weltweit unterwegs, ist es der D&S Fleisch GmbH ein besonderes Anliegen verlässlicher Partner in der Region zu sein. So ist der moderne Schlacht- und Zerlegebetrieb einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region, sowie ein wichtiger Abnehmer der landwirtschaftlichen Seite im Oldenburger Münsterland. Über 1.600 Menschen sind in der D&S Fleisch Gruppe beschäftigt. Alleine dieses Jahr sollen 60 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Großen Wert legt das Unternehmen auf die Ausbildung von jungen Menschen in den unterschiedlichen fachlichen Berufen. So werden auch in 2009 zahlreiche junge Menschen ihre Ausbildung in den verschiedenen Ausbildungsberufen starten. Spiegelbild der Unternehmensphilosophie ist aber auch das Bemühen, Ressourcen zu schonen und zum Schutze der Umwelt in neue Technologien zu investieren. So wurde Anfang 2008 ein neues Wasserwerk in Betrieb genommen, das den Verbrauch des benötigten Trinkwassers um 20% reduziert. Für dieses Jahr ist, gemäß Aussage von Josef Lamping, der Anschluss zweier benachbarter Biogasanlagen in das Wärmekonzept geplant, mit dem eine erhebliche Umweltentlastung, durch eine entsprechende Gaseinsparung erfolgt. Stetiges Ziel ist es, die D&S Fleisch GmbH Firmenumweltbilanz zu verbessern und so der Verantwortung und der Vorbildfunktion gerecht zu werden.










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