(ISN db 12.12.03) Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Nord-Westdeutschland e.V., Damme (ISN) spricht sich klar und deutlich gegen eine Wiederbelebung der Privaten Lagerhaltung (PLH) für Schweinefleisch aus. ISN-Vorstandsmitglied Franz Schulze Tenkhoff berichtete, dass am vergangenen Dienstag - auf Initiative der Franzosen - ein Treffen mit Vertretern aus Frankreich, Dänemark und Holland mit der EU-Kommission stattgefunden habe. Die Franzosen würden die EU-Kommission wieder auffordern, angesichts der niedrigen Erzeugerpreise, in den Schweinefleischmarkt reglementierend einzugreifen. Mit einer Entscheidung der EU-Kommission sei bereits in der nächsten Woche zu rechnen.
Anlass seien die gewaltsamen Übergriffe von französischen Schweinehaltern auf Lieferungen von Schweinefleisch aus dem Ausland gewesen, meinte Schulze Tenkhoff. Dänemark und Holland hätten daraufhin gegen die Franzosen geklagt und am vergangenen Wochenende Recht bekommen. Der französische Landwirtschaftsminister Gaymard werde sich in Kürze mit EU-Agrarkommissar Fischler treffen, um zu erklären, dass er alles tun werde, um gewaltsame Aktionen in Zukunft zu unterbinden, so das ISN-Vorstandsmitglied weiter. Gleichzeitig werde er die Kommission um Hilfe bei der Bewältigung der Krise bitten. Die Holländer wiederum befürworten eine
Die ISN stelle fest, daß im Sommer dieses Jahres die PLH einen nachhaltigen Preisanstieg verhindert habe. Auf völliges Unverständnis stoße deshalb die Position des Deutschen Bauernverbandes (DBV), der sich für die PLH ausgesprochen habe.
Anlass seien die gewaltsamen Übergriffe von französischen Schweinehaltern auf Lieferungen von Schweinefleisch aus dem Ausland gewesen, meinte Schulze Tenkhoff. Dänemark und Holland hätten daraufhin gegen die Franzosen geklagt und am vergangenen Wochenende Recht bekommen. Der französische Landwirtschaftsminister Gaymard werde sich in Kürze mit EU-Agrarkommissar Fischler treffen, um zu erklären, dass er alles tun werde, um gewaltsame Aktionen in Zukunft zu unterbinden, so das ISN-Vorstandsmitglied weiter. Gleichzeitig werde er die Kommission um Hilfe bei der Bewältigung der Krise bitten. Die Holländer wiederum befürworten eine
eingeschränktePrivate Lagerhaltung. Diese solle daran gebunden sein, dass das eingelagerte Schweinefleisch nur außerhalb der EU verkauft werden dürfe, meinte Schulze-Tenkhoff. Außerdem machten sich die Holländer für eine Erhöhung der Exporterstattung nach Russland stark. Die Dänen hätten sich derweil wohl gegen eine Förderung der Privaten Lagerhaltung ausgesprochen, meinte Schulze Tenkhoff, da sie befürchten, dass bei deren Einführung der für 2004 erwartete Aufschwung verzögert oder zunichte gemacht werde. Jetzt scheinen sie allerdings diesem
faulen Kompromiß zu folgen.
Die ISN stelle fest, daß im Sommer dieses Jahres die PLH einen nachhaltigen Preisanstieg verhindert habe. Auf völliges Unverständnis stoße deshalb die Position des Deutschen Bauernverbandes (DBV), der sich für die PLH ausgesprochen habe.
Dies ist wohl ein Schnellschussso Tenkhoff,
über den man nicht weiter nachgedacht hat. Die deutschen Schweinehalter seien für einen freien Markt, der staatliche Reglementierung verbiete.
Blinder Aktionismushelfe nicht weiter, vielmehr müsse der Markt seine Kräfte entfalten.










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