Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. (ISN) lehnt das Patent, das mittels einer Genanalyse die Zucht von Schweinen mit besserer Mastleistung ermöglichen soll, strikt ab. Der US-Konzern Monsanto hatte im Jahr 2005 das Schweinezucht-Patent angemeldet, inzwischen ging es auf das US-Unternehmen Newsham Choice Genetics über.
Diese EU-Patentrichtlinie ist aus Sicht der ISN stellenweise unklar formuliert, so dass Ansprüche auf Tiere nicht ausgeschlossen werden können. Die ISN wendet sich ausdrücklich gegen jegliche Patente auf Zuchtverfahren, weil damit die freie züchterische Entscheidung landwirtschaftlicher Tierzüchter erheblich eingeschränkt werde. ISN - Vorsitzender Heinrich Dierkes warnt: Das wäre ein Einfallstor für die Patentierung auf Tiere und bald müsste man jedes Schwein patentieren, das in europäischen Ställen steht
. Deshalb unterstützen wir ausdrücklich den Widerspruch Hessens
, so Dierkes weiter.
Am kommenden Montag werden sich infolgedessen die Vorstandsvorsitzenden und der Geschäftsführer der ISN mit Hessens Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger in Wiesbaden treffen, um das weitere Vorgehen gegen das Patent abzustimmen.
Kontakt: Katja Ahnfeldt
ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter
Deutschlands e.V. (ISN)
Kirchplatz 2
49401 Damme
Tel. 0 54 91 / 96 65 - 11
Fax 0 54 91 / 96 65 - 19
E-Mail: ahnfeldt@schweine.net










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