ISN im Gespräch mit Deutschem JagdSchutz verband

v.l.: Ahlers, Leppmann, Borchert, Dierkes, Scharlau, Hortmann-Scholten, Rietfort
Im Anschluss an den Parlamentarischen Abend der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. trafen sich einige Vertreter des ISN-Vorstandes und Beirats mit Vertretern des Deutschen Jagdschutz Verbandes e.V. zu einer Besprechung über die Problematik der Wildschweinepest bzw. des hohen Schwarzwildbestandes. An dem Gespräch nahmen teil: Jochen Borchert (MdB, Bundesminister a.D., Präsident DJV und LJV NRW), Andreas Leppmann (Geschäftsführer DJV) Heinrich Dierkes, (Vorsitzender der ISN) die Vorstandsmitglieder August Rietfort und Christian Schulze Bremer, die ISN-Beiratsmitglieder Birgit Scharlau und Friedrich Ahlers sowie Dr. Albert Hortmann-Scholten von der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch.
Nach der Begrüßung durch Jochen Borchert und Heinrich Dierkes wurde eifrig über die aktuelle Situation diskutiert. Die geforderte stärkere Bejagung in Staatsforsten sei Ländersache, betonten die DJV-Vertreter. Die ISN wird diesbezüglich in NRW Minister Uhlenberg und in Niedersachsen Minister Ehlen ansprechen. Vereinbart wurde u.a., das Thema Impfung voranzubringen. Das Ziel ist eine vorbeugende Impfung des Schwarzwildes mit einem Markerimpfstoff, so dass keine Handelsbeschränkungen für Schweinefleisch entstehen. Dafür hat der DJV seine Unterstützung zugesagt.
Einig war man sich auch in der weiteren Vorgehensweise zur dauerhaften Kommunikation zwischen Jägern und Schweinehaltern. Dazu sollen auch Vorträge auf Kreisjägertagen in viehdichten Kreisen gehalten werden. Als schwierig wurde auch die Berichterstattung zu diesem Thema in der Jagdpresse bewertet. An diesem Punkt wolle man ansetzten und das Gespräch mit den Fachblättern suchen. Desweiteren soll nach der Sommerpause vor der neuen Jagdsaison ein erneutes Treffen der ISN und der DJV stattfinden.










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