ISN beim „Tag der Schweinehalter“ in Liebenau
Zu Beginn des Tages ging es um den Themenblock „Ebermast oder Improvac als Alternative“. Der Schweinehalter Cord-Hinrich Hespe sowie Armin Schön von der LWK Niedersachsen berichteten von den bisherigen Praxiserfahrungen sowie ersten Versuchsauswertungen. Dabei wurde deutlich, dass die Ebermast insbesondere bei der Futterverwertung deutliche Vorteile gegenüber der Mast von Kastraten aufweist. Anschließend stellte Dr. Anika Köhrmann von der Firma Pfizer den Impfstoff Improvac als Alternative zur Ferkelkastration vor.
Dr. Dieter Mischok von der Westfleisch erläuterte die vielfältigen Ursachen für Kannibalismus unter Schweinen und stellt Möglichkeiten zur Minimierung vor.
Nach dem Mittagessen ging es zunächst um den Themenbereich „Ferkelammen oder wie ziehe ich 30 Ferkel auf?“. Heribert Qualbrink von der EGO sah in den verschiedenen Ammen-Systemen eine gute Möglichkeit, möglichst vielen Ferkeln das Überleben zu sichern und die Muttersauen zu entlasten. Sauenhalter Harm Stegen und seine Mitarbeiterin berichteten über ihre betriebsindividuellen Maßnahmen zur Senkung der Ferkelverluste, wie beispielsweise das Umsetzen bzw. Ausgleichen von einzelnen Würfen.
Den Abschluss des Tages bildeten zwei Vorträge zur Marktsituation. Ulrich Pohlschneider, ISN-Referent Politik/Markt, informierte die Zuhörer über die Lage am Ferkel- und Schlachtschweinemarkt. Ein besonderes Augenmerk richtete er dabei auf den Import und Export von Schweinen bzw. Schweinefleisch. Bernd Becker von der RWG Hoya beleuchtete die Situation am Getreidemarkt sowie den übrigen Futterkomponenten.














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