19.04.2010 RSS Feed

ISN bei DLG-Aussteller-Workshop: Stimmung der europäischen Landwirte steigt

DLG-Aussteller-Workshop

DLG-Aussteller-Workshop

Landwirte wollen die Produktionseffizienz verbessern, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern – Wieder höhere Investitionsbereitschaft – DLG stellt aktuelle Ergebnisse ihres Trendmonitors Europe vor


Die Stimmung in der europäischen Landwirtschaft hellt sich auf. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Trendmonitors der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) vom Frühjahr 2010 für Deutschland und weitere acht Länder West-, Mittel- und Osteuropas, der vom Fachgebietsleiter Ökonomie der DLG, Dr. Achim Schaffner, am Donnerstag, dem 15.04.2010 im Rahmen des DLG-Aussteller-Workshops in Osnabrück vorgestellt wurde. An diesem Workshop nahm auch ISN-Vorstandsmitglied Philipp Schulze Esking als Referent teil.

Teilnehmer

Teilnehmer

Dr. Schaffner stellte zunächst die Ergebnisse des Monitors vor:„Die Betriebsleiter bewerten sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartung an die Geschäftsentwicklung erstmals positiver seit dem Ende des Booms auf den Agrarmärkten im Jahr 2008. Infolge dessen lässt sich auch eine insgesamt höhere Investitionsbereitschaft feststellen“, so der DLG-Ökonom. Aufgrund des niedrigen Agrarpreisniveaus liege der Fokus der Investitionsentscheidungen auf der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Betriebe. „Die Landwirte wollen mit Investitionen die Effizienz der Produktion verbessern, um auch bei niedrigen Agrarpreisen die Wirtschaftlichkeit zu sichern“.

v.l.: Seiler, Rahn-Farr, Schulze Esking (Foto: Schulze Ising)

v.l.: Seiler, Rahn-Farr, Schulze Esking (Foto: Schulze Ising)

Im Anschluss daran folgten einzelne Vorträge sowie ein kurze Podiumsdiskussion von drei Landwirten zu der Frage:"Was erwarten zukunftsorientierte Landwirte von Ihren Marktpartnern?".  An dieser Diskussion beteiligten sich Fritz Seiler, Ackerbauer und Lohnunternehmer aus Bayern, Andrea Rahn-Farr, Milchviehhalterin aus Hessen und Philipp Schulze Esking als Vertreter der Schweinehalter aus Nordrhein-Westfalen. In der Diskussion stellte sich heraus, dass insbesondere Qualität, Verbindlichkeit, Erreichbarkeit und ein guter Preis für die Landwirte im Umgang mit ihren Martpartnern sehr wichig sind.

vorne v.l.: Seiler, Rahn-Farr, Schulze Esking (Foto: Schulze Ising)

vorne v.l.: Seiler, Rahn-Farr, Schulze Esking (Foto: Schulze Ising)

Philipp Schulze Esking betonte in seinem Vortag, dass es für ihn vornehmlich um Qualität und Preis, Erreichbarkeit und Schnelligkeit aber auch individuell angepasste Lösungen ginge. Regionalität spiele ebenso eine gewisse Rolle: "Je wichtiger der Service wird, desto wichtiger ist die Ortsnähe."
Mit Blick auf die Flut von Werbeprospekten die die Landwirte täglich erreichten, sagte der Schweinemäster: "Ich will als Kunde nicht gefunden werden, ich suche selbst."

Weitere Themen die den knapp 200 Teilnehmern des Kommunikations-Workshops vorgestellt wurden, waren unter anderem: "Moderne Unternehmenskommunikation via Internet: Standards und Chancen" und "Twitter, Blogs und Web 2.0: Wie lassen sich Social Media zur Kundenansprache nutzen?".


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