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23.10.2009

ISN bei ADT- Mitgliederversammlung

v.l: Dr. Martin Schneidereit und Heinrich Dierkes

v.l: Dr. Martin Schneidereit und Heinrich Dierkes

Am Montag, dem 12.10.2009 fand die jährliche Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter in Brüssel statt. ADT-Präsident Reimer Böge konnte in der Landesvertretung von Niedersachsen neben den Mitgliedsorganisationen zahlreiche Gäste von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, den Vertretungen des Bundes und der Länder sowie von befreundeten Verbänden begrüßen. Für die ISN nahmen Vorsitzender Heinrich Dierkes, Beiratsmitglied Peter Kruse und Marktreferentin Kerstin Burbank an der ADT-Mitgliederversammlung mit anschließendem Parlamentarischen Abend teil.

 


v.l.: Dr. Jens Ingwersen, Peter Kruse

v.l.: Dr. Jens Ingwersen, Peter Kruse

ADT-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Schons berichtete über vergangene und künftige Schwerpunkte der Arbeit des Verbandes. Die aktuellen Themen mit denen sich die ADT beschäftigt, sind das Tiergesundheitsgesetz, die Tiertransporte sowie der gesamte Bereich des Tierschutzes. Nach der Auswertung der Arbeit der ADT des vergangenen Jahres gab es im Vortragsteil zwei Interessante Beiträge.

 

Im ersten Vortrag von Alain Cantaloube, Koordinator der Europäischen Vereinigung für Tiergesundheit und gesundheitliche Sicherheit (FESASS), und Didier Delmotte, Präsident der FESASS ging es um die neue Tiergesundheitsstrategie der Europäischen Union. Das Grundprinzip der neuen Strategie soll das Motto „Vorbeugung ist besser als Nachsorge“ sein.


v.l: Dr. Kirsten Sanders, Peter Kruse

v.l: Dr. Kirsten Sanders, Peter Kruse

Ulrich Weigl, Mitarbeiter der EU-Kommission im Bereich Generaldirektion Handel, ist dort stellvertretender Leiter des Referats C.1 Nachhaltige Entwicklung und Tier- und Pflanzengesundheit. Weigl sprach in seinem Referat über die Marktzugänge für Tiere und tierische Erzeugnisse in Drittländer. Er sagte, dass bei Schweinefleisch die größten Chancen im Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Ländern habe.

 


v.l: Peter Kruse und Dr. Hinrich Snell

v.l: Peter Kruse und Dr. Hinrich Snell

Beim anschließenden Parlamentarischen Abend wurde das Thema Biopatente von Tieren aufgegriffen. Herr Dr. Jens Gaster, Mitglied der EU-Kommission, Frau Dr. Doris Walter, Deutsches Patent- und Markenamt, München und Frau Dr. Bianca Lind, Förderverein Biotechnologieforschung, Bonn gaben dazu ein Eingangsstatement. In der anschließenden Diskussion wurde eingehender über die Auswirkungen gesprochen.



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