Internationale GVO-Konferenz: EU-Komission fordert Ende der Null-Toleranz
Am 25. und 26. November fand in Den Haag (Niederlande) eine Konferenz zum Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) unter dem Titel „GMO`s in European Agriculture and Food Production“ statt. Rund 250 Teilnehmer, sowohl Befürworter als auch Kritiker der „Grünen Gentechnik“ aus ganz Europa, darunter Vertreter der EU-Komission, hochrangige Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen (NGO´s ) waren der Einladung der niederländischen Landwirtschaftsministerin Gerda Verburg und der Umweltministerin Jacqueline Cramer gefolgt. Auch die deutsche Schweinehaltung war durch ISN-Vorstandsmitglied Christian Schulze Bremer und Öffentlichkeitsreferentin Katja Ahnfeldt vertreten.
Auch der Frage der "Null-Toleranz“ in der EU nicht zugelassener GVO-Futtermittel wurde bei der Konferenz Aufmerksamkeit geschenkt. Einen Durchbruch in dieser Frage gab es jedoch nicht. Julien Mousnier, ein Vertreter der EU-Kommission aus dem Kabinett Fischer-Boel, forderte einen praktikablen Umgang bezüglich Spuren von nicht zugelassenen GVO-Sorten in Futtermitteln. Insbesondere forderte er hier auch die Einbeziehung nicht von der EFSA geprüfter Sorten. Die europäischen Tierhalter seien inbesondere vom Soja aus Übersee abhängig und man müsse deshalb eine zu starke Benachteiligung der hiesigen Tierhalter vermeiden. Es wurde ersichtlich, dass weiterer Handlungsbedarf auf Seiten der EU-Kommission und der EU-Agrarminister erforderlich ist.














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