Landwirtschaft ist nach Mitteilung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen intensiv betrieben nicht klimaschädlicher als ihre extensive Form. Entscheidend sei nicht die Treibhausgasproduktion pro Hektar oder Tier, sondern die Höhe der Emissionen bezogen auf die Erzeugung von einer Einheit eines Produktes wie zum Beispiel Getreide, Fleisch oder Milch, betonte die Kammer in der vergangenen Woche, so Agra-Europe.
Was die Produktivität nachhaltig erhöhe, führe in der Regel auch zu geringeren Treibhausgasen bezogen auf eine Einheit eines landwirtschaftlichen Erzeugnisses. So komme zum Beispiel eine bessere Futterverwertung dem Klimaschutz direkt zugute, erläuterte die Kammer. Erfolgreiche Betriebe der Schweinemast benötigten für 1 kg Gewichtszuwachs etwa 200 g weniger Futter als weniger erfolgreiche Höfe.
Ein Betrieb mit insgesamt 1 500 Mastplätzen spare dadurch jährlich 60 t Futter beziehungsweise 24 t Treibhausgasemissionen in, die bei der Herstellung der Futtermittel entstünden. Wenn ein Landwirt die produktionstechnischen Reserven eines Betriebes konsequent ausschöpfe, diene das der einzelbetrieblichen Wettbewerbsfähigkeit ebenso wie dem Klimaschutz, unterstrich die Kammer. Eine einseitige Ausrichtung auf Leistungssteigerungen könne aber auch zu höheren Treibhausgasemissionen führen.
Das sei beispielsweise dann der Fall, wenn die Leistungssteigerung bei Milchkühen oder Sauen zu einer kürzeren Nutzungsdauer der Tiere führe, so Agra-Europe.










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