Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung und die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Nord-Westdeutschland e.V. (ISN) wollen gemeinsam die Möglichkeiten der Homöopathieanwendung in der Schweinehaltung ergründen, so Franz Meyer zu Holte, Vorsitzender der ISN anlässlich des gemeinsamen Informationsabends beider Organisationen zum Thema
Gesetzliche Möglichkeiten und Beschränkungen der Anwendung homöopathischer Arzneimittel im Schweinebestandam 17.06.2003 in Westladbergen.
Wir wollen mit dieser Veranstaltung dem enormen Interesse der Landwirte entgegenkommen und den fachlichen Austausch in Sachen Homöopathie fördern.
Homöopathie kann als Therapie der ersten Stunde verstanden werden, erklärte Dr. med. vet. Achim Schütte von der Karl und Veronica Carstens-Stiftung.
Es geht darum, Symptome möglichst früh zu erkennen und diese gezielt zu behandeln. Dafür ist natürlich eine sehr gute Beobachtungsgabe erforderlich.Diese lasse sich besonders gut in entsprechenden Arbeitskreisen mit fachkundiger Betreuung erlernen. Grundsätzlich sei zu beachten, dass der Landwirt nur dann homöopathische Arzneimittel ohne tierärztliche Behandlungsanweisung anwenden könne, wenn das Arzneimittel für die Zieltierart registriert sei. Nicht für Schweine registrierte Arzneimittel müssten zuvor vom Tierarzt umgewidmet werden und können nur mit einer tierärztlichen Behandlungsanweisung verabreicht werden. Zu bedenken sei außerdem, dass auch homöopathische Arzneimittel im Bestandsbuch aufzuführen seien.
Letztendlich müsse jeder Landwirt die für seinen Betrieb richtige Behandlungsmethode finden. In der klassischen Homöopathieanwendung mit Einzelmitteln sei die Arzneimittelfindung relativ zeitaufwändig und erfordere eine gute Kenntnis der Krankheitssymptome und Arzneimittel. Dafür sei man in der Lage, die Mittel sehr gezielt einzusetzen. Beim Einsatz von Komplexmitteln könnten jedoch ebenfalls gute Erfolge erzielt werden. Die Präparate seien zwar teurer als die entsprechenden Einzelmittel, dafür sei die Mittelauswahl jedoch relativ einfach.
So habe sich auch in der ISN-Arbeitsgruppe zum Thema Homöopathie gezeigt, dass die Teilnehmer sehr unterschiedliche Wege in der Umsetzung homöopathischer Behandlungskonzepte gegangen seien. Einige Betriebe hätten Schulungen für Ihre Mitarbeiter initiiert, um diese in die klassische Homöopathie einzuarbeiten. Andere wiederum hätten sich auf die Anwendung von Komplexmitteln spezialisiert.
Ich wende seit rund zwei Jahren homöopathische Mittel an, erklärte Eugen Sicking-Bronstert , Mitglied der ISN-Arbeitsgruppe.
Der Erfolg zeigt, dass meine Mitarbeiter und ich auf dem richtigen Weg sind!
Aufgrund der großen Nachfrage wird die ISN auch weiterhin Informationsveranstaltungen zum Thema Homöopathie anbieten.
Das Bildmaterial zu unserer Pressemeldung senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu!










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