10.10.2003
Geschäftsträger der Britischen Botschaft besucht die PIC
Zwischen der Landschaft Angeln im Nordosten Schleswig-Holsteins und England bestehen schon seit Jahrtausenden Verbindungen, die sich bis in die heutige Zeit in zahlreichen kulturellen und wirtschaftlichen Kontakten widerspiegeln. Dies nahm Ende September der Geschäftsträger der Britischen Botschaft, Jeremy Cresswell, zum Anlass für einen Besuch in der Region. Neben Informationen aus dem Bereich Kultur und Tourismus, interessierten ihn auch die wirtschaftlichen Verbindungen mit England. Mit der PIC Deutschland GmbH konnte er ein Unternehmen besuchen, dass, 1973 gegründet, ihre Konzernmutter in England hat (gegründet 1962), und inzwischen das größte deutsche, privatwirtschaftlich geführte Schweinzuchtunternehmen im Verbund eines weltweit tätigen Konzerns ist. Mr. Creswell ließ sich durch die Geschäftsleitung, den Zuchtleiter sowie den Regionalleiter ausführlich erläutern, wie sich die PIC in Deutschland die Marktführerschaft mit jährlich ca. 150.000 bzw. seit Gründung über zwei Millionen verkauften Zuchtsauen erarbeitet hat, was der Anspruch, weltweit führender Anbieter von Zuchtschweinen sowie von Technologien rund um die Schweinekette für die lokale Umsetzung bedeutet. Als Beispiele seien hier nur die Markertechnologie, individuelle Remontierungskonzepte, höchste Gesundheitsansprüche oder auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern in der Schweinekette (NFZ, Westfleisch, regionale Viehverwertungen und Erzeugergemeinschaften, Besamungsstationen, Beratungsorganisationen u.v.m.) genannt. Abschließend urteilte der Britische Botschafter: "Dieses überzeugende Konzept u. a. mit den Eckpfeilern Fleischqualität, Gesundheit, Rückverfolgbarkeit lässt für die Zukunft einiges erwarten, freuen würde mich, wenn das Produkt PIC auch an der Ladentheke oder im Restaurant für den Verbraucher, z. B. als McPIC, erkennbar wird.".
Zum historischen Verständnis der Verbindungen zwischen Angeln und England: In der Völkerwanderungszeit zogen die im östlichen Schleswig siedelnden Angeln sowie Sachsen und Jüten nach Britannien und verdrängten dort im heutigen Süd- und Mittelengland die keltische Bevölkerung. Die Angeln siedelten im Ousegebiet und der nordöstlichen Küstenlandschaft und gaben England seinen Namen. Sie vermischten sich bald mit den Sachsen, was zum Begriff der "Angelsachsen" führte.
Bild: Johannes Callsen - MdK, Rex A. Clausager – Geschäftsführer PIC Nordeuropa, Dr. Holger Looft – Zuchtleiter PIC Deutschland, Heinrich Schmedtje – Geschäftsführer PIC Deutschland, Jeremy Cresswell – Britischer Botschafter, Michael Strauß – PIC-Regionalleiter Ost (v. l. n. r.)
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