Französische Schweinemäster können ihre Kapazitäten bald leichter erweitern, berichtet Dow Jones. Das Parlament einigte sich jetzt in Paris auf eine Regelung, der zufolge erst Ställe ab 2.000 Schweinen einer verschärften Genehmigungspflicht unterliegen. Bisher lag die Obergrenze bei 450 Tieren. Für viele Neubauten entfallen künftig Folgeabschätzungen und Bevölkerungsumfragen, die für Großanlagen vorgesehen sind.
Der französische Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire rechtfertigte den Beschluss mit der deutschen und dänischen Konkurrenz auf dem europäischen Schweinemarkt. Nach seiner Ansicht ist es schon länger überfällig, dass Frankreich Wettbewerbsnachteile abbaue. Für Entrüstung hat der erleichterte Stallneubau hingegen bei Umweltschützern gesorgt. Die französische Schweineerzeugung konzentriert sich sehr stark auf die Bretagne und führt dort zu einer Belastung der Gewässer mit Nitraten, so Dow Jones.
Der französische Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire rechtfertigte den Beschluss mit der deutschen und dänischen Konkurrenz auf dem europäischen Schweinemarkt. Nach seiner Ansicht ist es schon länger überfällig, dass Frankreich Wettbewerbsnachteile abbaue. Für Entrüstung hat der erleichterte Stallneubau hingegen bei Umweltschützern gesorgt. Die französische Schweineerzeugung konzentriert sich sehr stark auf die Bretagne und führt dort zu einer Belastung der Gewässer mit Nitraten, so Dow Jones.










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