14.05.2008

EU-Schweinepreise: „Wetterhoch“ bedingt „Preishoch“

Eu Nicht zu bremsen sind momentan die Preissteigerungen für Schlachtschweine in der EU. Der Grillhunger der europäischen Nationen bleibt bei einem begrenzten Angebot riesengroß, so dass die Preise weiter deutlich anziehen. Schon zum fünften Mal in Folge setzte Deutschland eine höhere Notierung durch. Mit plus 8 Cents ist der Schluck aus der Flasche diesmal gewaltig. Damit hat Deutschland das spanische Preisniveau eingeholt und führt die Rangliste an.

In Spanien ist das Angebot an Schweinen in Vorbereitung auf die Ferienmonate mit anreisenden Urlaubern bereits vergrößert, was jedoch stagnierende Preise zur Folge hat. Niederlande, Belgien und Österreich kreisen um den Zenit und passen sich nicht zum letzten Mal an den Anführer Deutschland an. Dänemark konnte trotz Beeinträchtigung durch das russische Importstop geringfügig zulegen, und sogar Frankreich durchbrach den Abwärtstrend mit anschließender Seitwärtsbewegung. Selbst in Irland wird in der aktuellen Schlachtwoche ein höherer Preis für Schlachtschweine ausgezahlt.

Trend: Wetter- und Preisprognosen verheißen zurzeit eine gleichermaßen optimistische Stimmung. Die Nachfrage nach Schweinen bleibt voraussichtlich größer als das Angebot.


2008 05 14

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