EU-Schweinepreise: Weihnachtliche Schwäche in Europa
Eine bittere Pille müssen die Erzeuger in der EU kurz vor Weihnachten schlucken und erhebliche Preisrückgänge für Schlachtschweine hinnehmen. Die neue Schlachtwoche ist europaweit von fehlenden Schlachttagen gekennzeichnet. Obwohl weitgehend gesunkene Schlachtgewichte die gute Ablieferbereitschaft und vorgezogene Lieferungen seitens der Erzeuger belegen, hat sich ein Angebotsstau entwickelt. Daher sinken die Notierungen in den meisten EU-Ländern.
Den stärksten Preisverfall müssen die Schweinehalter in Deutschland verzeichnen. Mit minus 6 Cent rutschte die deutsche Notierung vom ersten auf den zweiten Platz im europäischen Preisgefüge. Damit liegt die spanische Notierung, die sich erneut behaupten konnte, wieder auf Platz 1. Erhebliche Schwäche zeigt auch der niederländische Preis mit minus 4 Cent. Einen moderaten Preisrückgang verzeichnen die Franzosen, so dass die französische Notierung vor der niederländischen liegt. Und auch Dänemark kann die Stabilität aus der Vorwoche nicht fortsetzen und vergrößert den Preisabstand zu den Konkurrenten.
Tendenz: Da über die Weihnachtsfeiertage nicht notiert wird, ist zunächst von gleich bleibenden Preisen auszugehen. Nach Weihnachten zeigt sich, ob weitere Preiskorrekturen notwendig sind.









2008_12_23
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