EU-Schweinepreise: Warten auf die Trendwende
Wieder einmal ist der Knoten nicht geplatzt. Auch in der neuen Kalenderwoche präsentiert sich am europäischen Markt für Schlachtschweine noch nicht die ersehnte Trendwende. Scheinbar ist kein Spielraum nach oben und die EU-Länder notieren weitgehend unveränderte Preise. Darunter auch das Ton angebende Deutschland, wie auch Spanien, Frankreich oder Dänemark. Die Abwertung osteuropäischer Währungen hat zu Einbußen im Exportgeschäft geführt und verhindert aktuell steigende Preise. Dass in Polen mittlerweile etwa 3 Mio. Schweine weniger als ein Jahr zuvor gehalten werden und Russland die Schweinefleischimporte von 9 US-Erzeugern unterbrochen hat, spricht für eine mittelfristige Nachfrageverbesserung.
Die Belgier und Österreicher konnten den Optimismus der Vorwoche nicht halten und nahmen den vorwöchigen Preisanstieg wieder vollständig zurück. Auch in den Niederlanden gab der Preis aufgrund schlechter Nachfrage seitens der Schlachtunternehmen nach. Eine erfreuliche Entwicklung vermeldet Groß Britannien. Dort hofft man auf eine längerfristige Nachfragebelebung und der Preis stieg um korrigierte 8 Cent an.
Tendenz: Schlachtreife Schweine werden in Europa auch in der kommenden Woche in voraussichtlich ausreichender Menge angeboten werden. Für den ersehnten Preisanstieg scheint noch ein wenig Geduld erforderlich zu sein.









2009_02_03
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