EU-Schweinepreise: Unveränderte bis deutlich fallende Preise
Der Schlachtschweinemarkt in Europa zeigt sich in der aktuellen Woche uneinheitlich. Während in Spanien und Dänemark die Preise auf unverändertem Niveau stehen geblieben sind, fielen die Notierungen in den Niederlanden, Belgien, Österreich und Deutschland. Am deutlichsten war der Preisrückgang mit minus 8 Cent in Deutschland und auch Österreich folgte mit einem Minus in gleicher Höhe. Begründet wird der Preisverfall von der Schlachtbranche mit den in den vergangenen Tagen deutlich gestiegenen Spannenverlusten bei der Vermarktung von Schweinefleisch.
Bedingt durch den starken Preisrückgang in Deutschland und den unveränderten Preis in Dänemark liegt Deutschland im Preisvergleich jetzt mit einem Abstand in Höhe von 5 Cent wieder deutlich hinter Dänemark. In Spanien blieb entgegen dem steigenden Trend zu Beginn der Woche die Notierung unverändert. Dies wird dort unter anderem mit dem feiertagsbedingten Wegfall eines Schlachttages in Katalonien am vergangenen Donnerstag begründet.
Tendenz: Die Lage am Schweinemarkt zeigt sich heute wieder etwas entspannter. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen kann zügiger an die Schlachtunternehmen vermarktet werden. Nach dem deutlichen Preisrückgang am vergangenen Freitag wird in der aktuellen Woche durchaus wieder die Chance auf unveränderte Schweinepreise gesehen. In den vergangenen Jahren waren um diese Zeit schon häufiger Preisschwächen aufgetreten, die dann jedoch schnell wieder in einen positiven Markttrend übergegangen sind.









2010 06 29
EU-Schweinepreisvergleich...