EU-Schweinepreise: uneinheitliche Tendenz in Europa
In der aktuellen Schlachtwoche zeigt sich der Schlachtschweinemarkt in Europa mit einer uneinheitlichen Tendenz. Während die Preise in Spanien und Frankreich nachgaben, konnte Dänemark einen Preisanstieg von drei Cent verzeichnen. Die übrigen europäischen Notierungen blieben auf unverändertem Niveau stehen. Der Preis in Großbritannien gab aufgrund der Wechselkursschwankungen in der korrigierten Version um einen Cent nach.
Aus den Niederlanden wird für die aktuelle Woche ein weithin gut ausreichendes Angebot an schlachtreifen Schweinen gemeldet. Dort gibt es in der aktuellen Woche jedoch keinen feiertagsbedingten Wegfall eines Schlachttages. In Spanien wird der unnormale Preisrückgang auf die Wirtschaftskrise und die damit verbundene Arbeitslosigkeit sowie dem Wegfall der Kaufkraft zurückgeführt. Dänemark profitiert von den besser laufenden Exporten auf dem Weltmarkt wegen des günstigen Wechselkursverhältnisses.
Tendenz: In Deutschland bewegen sich Angebot und Nachfrage auf ausgeglichenem Niveau. Wegen des Wegfalls von Schlacht- und Vermarktungstagen wird am kommenden Donnerstag mit einem unveränderten Schweinepreis gerechnet. Die Marktteilnehmer schauen aber optimistisch auf die erste Notierung nach Ostern.
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2010 03 30
EU-Schweinepreisvergleich...