EU-Schweinepreise: uneinheitliche Tendenz in Europa
In der aktuellen Schlachtwoche zeigt sich der Schlachtschweinemarkt in Europa uneinheitlich. Während der Preis in Schweden nachgab, stiegen die Notierungen in den Niederlanden und Großbritannien. Die Notierungen in Spanien, Deutschland, Dänemark, Belgien und Österreich blieben auf unverändertem Niveau stehen.
Der Preisrückgang in Schweden führt dazu, dass Schweden neues Schlusslicht in Europa ist. In den Niederlanden konnte die Notierung wieder auf das vorweihnachtliche Niveau ansteigen. In der 51. Kalenderwoche war der niederländische Preis noch um 3 Cent gesunken. Die deutsche Notierung war aber stehen geblieben, so dass sich der Abstand nun wieder verringert hat. In Deutschland wird der unveränderte Schweinepreis mit dem winterlichen Wetter und der damit verbundenen etwas geringeren Abgabebereitschaft der Mäster begründet. Des weiteren führen die schwierigen Straßenverhältnisse zu erschwerten Schweinetransporten.
Tendenz: In der aktuellen Woche wird mit einem relativ ausgeglichenen Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage von Schlachtschweinen gerechnet. Daher wird auch für diese Woche mit einem unveränderten Schweinepreis gerechnet.
Der Inhalt dieses EU-Preisvergleichs ist urheberrechtlich geschützt. Meldungen und Nachrichten erfolgen nach bestem Gewissen, aber ohne Gewähr. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen (per Fax, Fotokopie, etc) auszugsweise Nachdruck, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Alle Rechte sind vorbehalten. Fotokopien für den persönlichen Gebrauch bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung.









2010 01 12
EU-Schweinepreisvergleich...