EU-Schweinepreise: Talsohle erreicht - Stabilisierung auf niedrigem Niveau
Am europäischen Markt für Schlachtschweine scheint der Tiefpunkt der Preise nun endgültig erreicht. Aus Sicht der Erzeuger tendieren die Notierungen endlich weitestgehend seitwärts und stabilisieren sich in der laufenden Schlachtwoche auf niedrigem Niveau. Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich und Irland partizipieren von der neuen Stabilität.
In Spanien und Dänemark gibt der Preis noch einmal nach. Dadurch ergeben sich Änderungen im europäischen Preisgefüge: Spanien gibt die Position als Spitzenreiter zu Gunsten von Deutschland auf und Dänemark ist wieder Träger der roten Laterne. Währungsbedingt werden die Preise in Großbritannien und Schweden aufgewertet.
Die neue Stabilität ist in dem nachlassenden Angebot schlachtreifer Schweine zu begründen. Auch der Export kommt wieder langsam auf Touren. In Frankreich ist eine gute Binnennachfrage und eine erste Belebung der Ausfuhren in osteuropäische Länder festgestellt worden.
Tendenz: Weil das Angebot weiter zurück pendelt, ist von mindestens unveränderten Preisen auszugehen. Eine Verbesserung der Inlandsnachfrage könnte weitere positive Impulse liefern.









2009_01_20
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