EU-Schweinepreise: steigende Notierungen in Europa
In der aktuellen Schlachtwoche ist der Schlachtschweinemarkt in Europa von steigenden Preisen geprägt. Entgegen den Erwartungen verschiedener Marktbeteiligter blieb die Preisschwäche in Europa in diesem Januar aus und in den meisten europäischen Ländern werden in der letzten Januarwoche bzw. ersten Februarwoche sogar steigende Preise gemeldet. Nur die Preise in Frankreich und Schweden blieben auf unverändertem Niveau stehen und die Notierung in Großbritannien gab sogar nach.
Die Preisanstiege in Spanien, den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Österreich und Deutschland werden mit dem anhaltenden Winterwetter und der guten Nachfrage nach Schweinefleisch begründet. Das größte Plus bei den Notierungen mit fünf Cent erreichte Österreich. Dort liegt das derzeitige Schlachtschweineangebot bei 85 % der benötigten Menge. Der geringere Anstieg des Preises in Spanien mit Plus zwei Cent wird mit der schlechteren Preisspanne zwischen Schlachthof und Lebensmitteleinzelhandel begründet.
Tendenz: Das leicht rückläufige Angebot an schlachtreifen Schweinen und die reibungslose Vermarktung sorgen für freundliche Aussichten am Schlachtschweinemarkt. Daher wird für die laufende Woche mit mindestens stabilen Preisen gerechnet.
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2010 02 02
EU-Schweinepreisvergleich...