EU-Schweinepreise: Stabilität am Lebend- und Fleischmarkt wiederhergestellt
In der neuen Schlachtwoche gewinnt der europäische Markt für Schlachtschweine zunehmend an Stabilität. Der Abschwung der Preise ist gestoppt und die wichtigsten Notierungen Europas können sich auf bestehendem Niveau behaupten. In Spanien sinkt der Preis nach den hohen Rückgängen erstmalig seit 9 Wochen nur ganz geringfügig, bleibt aber Träger der roten Laterne hinter Belgien. In Dänemark setzt sich Preisverfall, der allerdings mit Verzögerung begonnen hatte, weiter fort. Der Druck kommt hier von der Schwäche am britischen Baconmarkt, so dass der Preis wieder unterhalb der niederländischen aber immer noch oberhalb der französischen Notierung liegt.
Das rückläufige Angebot an Schlachtschweinen entspricht mittlerweile in Europa wieder dem Bedarf. Das niedrige Preisniveau animiert die Rohwareneinkäufer, die Lager wieder zu füllen. Impulse bietet das Exportgeschäft von lebenden Schweinen sowie Hälften und Teilstücken nach Osteuropa. Vor allem polnische Schlachtstätten fragen wieder verstärkt nach. In Frankreich und Belgien fehlt aufgrund des Feiertags zur Beendigung des Ersten Weltkriegs am 11. November ein Schlachttag; ein Angebotsstau wird hier nicht erwartet.
Tendenz: Das Lebendangebot wird in der kommenden Woche voraussichtlich weiter zurück gehen. Das Vorweihnachtsgeschäft könnte sogar Potential für eine freundliche Preisentwicklung bieten.









2008 11 11
Aktuelles...