EU-Schweinepreise: Stabiler Markt wartet auf Impulse durch Ende der Urlaubssaison
Aufgrund einer ausgeglichenen Angebots- und Nachfragesituation sind die Preise für Schlachtschweine auf dem europäischen Markt in der aktuellen Schlachtwoche insgesamt stabil. In Deutschland ist es für die rote Seite schon zur Gewohnheit geworden, jeweils zum Beginn einer neuen Woche Druck am Markt aufzubauen. Doch die deutsche Notierung behauptete sich schon zum dritten Mal in Folge bei korrigierten 1,75 EUR/ kg SG und spiegelt einen festen Markt wieder. In geübter Manier zieht die niederländische Notierung nach. In Frankreich wurden in der Vorwoche aufgrund eines Feiertages weniger Schweine geschlachtet, was einen unveränderten Preis zur Folge hatte.
Ein wenig Entlastung erfahren die dänischen Schweinemäster. Die dänische Notierung bewegt sich zwar weiterhin auf dem letzten Platz im europäischen Preisgefüge, aber die Preise für Schlachtschweine konnten aufgrund positiver Preisentwicklung einiger Teilstücke um knapp 3 korrigierte Cents anziehen. Die Notierung in Polen ist in der vergangenen Woche stark eingebrochen. Noch einige Wochen zuvor rangierte Polen bei korrigierten 1,87 EUR/ kg SG an erster Stelle in Europa. Mittlerweile liegt die korrigierte polnische Notierung nur noch ganz knapp vor Deutschland. In Spanien schlägt die schwierige Lage in der Schweineproduktion zu. Das Resultat sind rückläufige Schlachtgewichte, denn die Mäster liefern aus Liquiditätsgründen leichtere Schweine ab.
Tendenz: Derzeit sind das Angebot und die Nachfrage stabil. Jedoch wird durch das Ende der Urlaubssaison, mit einer stärkeren Nachfrage in den kommenden Wochen gerechnet.









2008_08_19
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