EU-Schweinepreise: Stabiler Markt
In der neuen Schlachtwoche präsentiert sich der europäische Schlachtschweinemarkt insgesamt ausgeglichen bis freundlich. So stabilisieren sich die Notierungen auf dem bereits erreichten Niveau oder legen zum Teil sogar noch spürbar zu. Weiter im Aufwind sind die Schweinepreise in Spanien, Frankreich, Dänemark und den Niederlanden, wo Preisanstiege von korrigierten 2 bis 5,5 Cent umgesetzt wurden. Spanien knackte damit sogar die Grenze von korrigierten 1,60 EUR/kg SG und führt das Ranking im europäischen Vergleich mit Vorsprung an. Die Niederlande verringerten mit einem moderaten Notierungsanstieg den Preisabstand zu Deutschland. Die Notierungen in Deutschland, Belgien, Österreich, Schweden und Irland bewegten sich seitwärts.
Die realisierten Preissteigerungen in Europa sind im Wesentlichen auf besser laufende Drittlandsexporte zurück zu führen. In Deutschland hat vor allem die Binnennachfrage zu stagnierenden Preisen geführt, während das Exportgeschäft noch nicht wieder das Niveau vor dem Dioxinskandal erreicht hat. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen konnte daher mit dem vorhandenen Lebendangebot ausreichend bedient werden.
Tendenz für den deutschen Markt:
Die angebotenen Stückzahlen an schlachtreifen Schweinen werden auch in der laufenden Schlachtwoche zügig vom Markt aufgenommen. Der Markt ist dem Vernehmen nach mindestens ausgeglichen, so dass aus heutiger Sicht mit leicht ansteigenden Preisen zu rechnen ist.
Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 15.02.2011









2011_02_15
Aktuelles...