06.07.2010

EU-Schweinepreise: stabile oder rückläufige Notierungen

2010-07-06

In der aktuellen Woche ist der Schlachtschweinemarkt in Europa von stabilen bis rückläufigen Preisen gekennzeichnet. Während in den meisten Ländern, in denen die Notierungen in der Vorwoche deutlich zurück gingen, die Preise unverändert blieben, wie z. B. in Deutschland, gaben die Preise in Dänemark, den Niederlanden und Großbritannien um jeweils drei Cent nach. Die einzige Ausnahme bildete Schweden, die dortige Notierung konnte um korrigierte 2,5 Cent anziehen. Bedingt durch den Preisrückgang in Großbritannien hat Spanien jetzt die Spitzenposition im europäischen Preisgefüge übernommen.

 

In den Niederlanden gab der Preis aufgrund des Drucks durch die Schlachtunternehmen erneut nach und das, obwohl das Angebot an schlachtreifen Schweinen nicht übermäßig groß ist. Jedoch war dort der Preisrückgang in der Vorwoche mit sechs Cent nicht ganz so groß gewesen wie in Deutschland. In Spanien ist das Angebot an Schlachtschweinen zwar etwas größer als die Nachfrage, dennoch kann sich dort ein unveränderter Preis halten. Durch das mäßige Schlachtschweineangebot in Frankreich bleibt die dortige Notierung unverändert.

 

Tendenz: Die ausgeglichene Situation am Schlachtschweinemarkt und die leicht rückläufigen Schlachtgewichte sorgen dafür, dass sich der Schweinmarkt wieder stabilisiert. Daher wird für die laufende Woche mit unveränderten Preisen gerechnet.

 

 

Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 06.07.2010

 



2010 07 06

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