EU-Schweinepreise: stabile Notierungen in Europa
Die ISN hat zum Stichtag 01. August die Umrechnungsfaktoren beim EU-Schweinepreisvergleich aufgrund diverser Veränderungen in den einzelnen EU-Staaten aktualisiert. Dadurch gibt es einige Verschiebungen in den korrigierten Notierungen, so dass beispielsweise die niederländische Notierung jetzt einen deutlicheren Abstand zur deutschen Notierung hat. Gleichzeitig ist die Differenz des deutschen Preises zum dänischen Schweinepreis geringer geworden.
In der aktuellen Woche sind auf dem Schlachtschweinemarkt in Europa weitestgehend ausgeglichene Verhältnisse zu beobachten. Aus weiten Teilen Europas werden niedrige bzw. sogar nochmals rückläufige Schlachtgewichte und ein eher geringes Angebot an schlachtreifen Schweinen gemeldet. Dennoch blieben die Notierungen unverändert, da die Nachfrage nach Schweinefleisch noch auf eindeutige Impulse wartet. In Frankreich und Dänemark konnten entgegen dem europäischen Stillstand die Notierungen anziehen; in beiden Ländern gab es noch einen gewissen Nachholbedarf, da die Notierungen in der Vorwoche unverändert geblieben waren.
Tendenz: Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist weiter gering und kann zeitnah am Markt untergebracht werden. Der Lebensmitteleinzelhandel meldet jedoch weiterhin eine eher verhaltene Nachfrage. Aufgrund der kühleren Temperaturen wird aber mit einem Anstieg der Schweinefleischnachfrage gerechnet.
Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 03.08.2010









2010 08 03
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