02.12.2008

EU-Schweinepreise: Seitwärtsbewegung der Märkte

EU

In der aktuellen Schlachtwoche ist der Schlachtschweinemarkt in Europa von Stabilität geprägt. So bewegen sich die Notierungen insgesamt seitwärts. In Spanien konnte der Schlachtschweinepreis erneut einen kleinen Teil der Verluste aus den Vorwochen aufholen. Damit rangiert Spanien in der Mitte des Preisgefüges der fünf größten Schweinebestände in Europa. Weil das britische Pfund im Vergleich zum Euro gegenüber der Vorwoche stärker ist, erhöht sich die ansonsten unveränderte britische Notierung um 2 Cents.

Die dänische Notierung behauptet sich knapp vor Frankreich, wo sich aufgrund des Feiertags am 11. November offenbar doch ein Angebotsstau gebildet hat. Das Angebot an lebenden Schweinen wird europaweit als ausreichend beschrieben. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ist gut ausgeglichen. Dennoch fehlt es dem Fleischgeschäft an Phantasie. Aufgrund geringerer Erlöse für Teilstücke, ging die niederländische Notierung um 1 Cent zurück.

Tendenz: Für das auslaufende Kalenderjahr ist derzeit von stabilen Preisen auszugehen. Starke Kursschwankungen werden nicht erwartet.



2008_12_12

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