27.01.2009

EU-Schweinepreise: Rückläufiges Angebot – Preisanstieg erwartet

EU

Der europäische Markt für Schlachtschweine steht in der aktuellen Schlachtwoche in den Startlöchern für den Preisanstieg. Teilweise konnten die Länder den Aufwärtstrend schon umsetzen, doch die meisten EU-Länder notierten unverändert. Ein spürbares Plus von 3 Cent verbuchte für sich die österreichische Notierung mit der Begründung eines unterversorgten Marktes mit Schlachtschweinen. Auch in Belgien stieg der Preis an.

 

Deutschland und Niederlande konnten noch keinen Preisanstieg durchsetzen, obwohl die Marktbeteiligten aufgrund des rückläufigen Lebendangebots fest damit gerechnet hatten. Aufgrund schwacher Inlandsnachfrage und Schwierigkeiten im Exportgeschäft konnten die Schlachtunternehmen aus ihrer Sicht erfolgreich gegensteuern. Aufgrund von Wechselkursschwankungen ist der Export nach Osteuropa stark ins Stocken geraten.

 

In Dänemark, Frankreich und Irland gaben die Preise für Schlachtschweine nach. In Großbritannien und Schweden fällt die korrigierte Notierung aufgrund schwächerer Währungen niedriger aus als in der Vorwoche.

 

Tendenz: Das Angebot an schlachtreifen Schweinen wird in der laufenden Schlachtwoche weiter abnehmen. Gleichzeitig werden die Konsumenten zum Monatsanfang dem Fleischgeschäft die nötigen Impulse verschaffen. Daher sind die weiteren Aussichten sehr freundlich.



2009_01_27

Aktuelles...

 
Was meinen Sie?

Tierwohllabel sind in aller Munde.

Können Sie sich vorstellen mit Ihrem Betrieb an einem Tierwohllabel teilzunehmen?

 
 
 
 
Abstimmen
ISN-Mitglied werden & Vorteile sichern

Profitieren Sie als ISN-Mitglied von unseren zahlreichen Serviceleistungen, wie

Hier können Sie Mitglied werden.

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Ob Maskenänderungen, Tierschutzplan oder Tierhaltung in der Öffentlichkeit: Sagen Sie uns Ihre Meinung!