EU-Schweinepreise: Preisrückgang in vielen EU-Ländern
In vielen EU-Ländern mussten für die neue Schlachtwoche Preisrückgänge von korrigierten 3 bis 8 Cents hingenommen werden. Diese Rückgänge sind auf die Rekordangebote an Schlachtschweinen zurückzuführen. Die deutsche Schlachtbranche nutzt diese großen Angebotsmengen um Preisdruck auf die Erzeugerseite auszuüben. Die Medienberichte über mit Dioxin verseuchtem irischem Schweinefleisch führen bei den Verbrauchern jedoch nur vereinzelt zu vorsichtigerem Einkaufsverhalten.
In Spanien ist der Preis unverändert geblieben, obwohl dort zu den Feiertagen mit geringeren Exporten gerechnet wird. Der italienische Schweinepreis behauptete sich nach dem starken Preisverfall von 8 Cents in der Vorwoche bei korrigierten 1,49 €/kg SG. Schweden wurde mit korrigierten 1,24 €/kg SG (-7 Cents) neues Schlusslicht. Auch Frankreich konnte den positiven Trend nicht fortsetzen und die Notierung gab leicht nach. Der niederländische, belgische und deutsche Preis ging um korrigierte 6 Cents zurück. Der Schlachtschweinepreis in Dänemark konnte sich dagegen auf unverändertem Niveau halten.
Tendenz: Das große Schlachtschweineangebot und die aufgrund der bevorstehenden Weihnachts- und Neujahrsfeiertage eingeschränkten Schlachtmöglichkeiten führen zu einer unsicheren Tendenz für die nächsten Tage.









2008_12_16
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