EU-Schweinepreise: Notierungen steigen in weiten Teilen Europas weiter an
Der Schlachtschweinemarkt zeigt sich europaweit in der aktuellen Schlachtwoche erneut mit steigenden Preisen. Die Preissteigerungen bewegen sich zwischen + 2 Cent in Dänemark und + 5 Cent in Belgien und den Niederlanden. Auch Frankreich war nach vielen Wochen mit kaum veränderten Preisen erstmals mit spürbaren Preissteigerungen dabei. Lediglich in Schweden blieb der Preis abermals unverändert und in Großbritannien war als einzigem Land ein Preisrückgang zu verzeichnen. Dennoch bleibt Großbritannien weiterhin an der Spitze des europäischen Preisgefüges.
Aus weiten Teilen Europas werden gut laufende Geschäfte bei Schlachtschweinen gemeldet. Die Schlachtgewichte sind in den meisten Staaten mehr oder weniger deutlich rückläufig. Das Angebot ist überall zwar umfangreich, dennoch werden die Mengen von den Schlachtunternehmen gut aufgenommen. Die Fleischverkäufe auf den inländischen Märkten verliefen trotz des Monatsanfangs nicht so positiv wie erhofft. In Österreich klagen die Schlachtunternehmen über zu billige Fleischangebote aus Deutschland; dies bremst den dortigen Preisaufschwung.
Tendenz: Das nach wie vor umfangreiche Angebot an schlachtreifen Schweinen lässt sich auch weiterhin gut am Markt unterbringen. Daher wird auch für die laufende Woche mit mindestens stabilen Schweinepreisen gerechnet.
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2010 02 09
EU-Schweinepreisvergleich...