01.04.2008
EU-Schweinepreise: Norden gibt positiven Trend vor
Der Schlachtschweinemarkt in der EU zeigt sich in der aktuellen Kalenderwoche von mindestens stabil bis freundlich. Offenbar gestaltet sich die Situation in den nördlichen Ländern optimistischer. Dänemark setzte bereits am Donnerstag mit einem Plus von korrigierten 2,7 cts das richtige Zeichen. Deutschland und die Niederlande folgten am Freitag. Auch Großbritannien setzte die Notierung deutlich hinauf. Frankreich hatte sich mit den großen Preissprüngen in den Kalenderwochen 9 bis 12 scheinbar übernommen und ruderte geringfügig um korrigierte 0,3 cts zurück. Spanien notierte auf höchstem Niveau unverändert. Einzig und allein das Angebot an lebenden Schweinen bestimmt derzeit den Markt in der EU. Aufgrund der hohen Nachfrage der Schlachtunternehmen konnten vorrangig die nördlichen Mitgliedsstaaten den Preisaufschwung beflügeln. Die Fleischgeschäfte werden innerhalb Europas unterschiedlich beschrieben, so sollen die Margen von dürftig bis fest ausfallen.
Tendenz: Trotz unterschiedlichster Stimmen von diversen Meinungsbildnern geht die Mehrheit der Marktbeteiligten von weiteren Preissteigerungen für Schlachtschweine aus. Sollte das Frühlingswetter weiter anhalten, könnte sich das positiv auf die Fleischnachfrage auswirken.









2008 04 01
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