17.03.2009

EU-Schweinepreise: Neuer Optimismus bringt frischen Wind

Korrigierte Notierungen 2009

Endlich scheint der Knoten am europäischen Markt für Schlachtschweine geplatzt. Viele Notierungen in Europa verzeichnen einen moderaten Preisanstieg. Nachdem sich der Preis neun Wochen  nicht bewegte, hat auch Deutschland das lang ersehnte Zeichen gesetzt und die Notierung um 2 Cent hoch gesetzt. Weil die Vermarkter Luft nach oben signalisieren wollten und die rote Seite bei den Preisverhandlungen mit dem Lebensmitteleinzelhandel gewappnet sein will, konnte dieser Preisanstieg realisiert werden. Die Niederlande zogen mit plus 3 Cent nach. Steigende Preise wurden darüber hinaus in Spanien, Belgien und Österreich festgestellt. Auch in Polen und Tschechien holen die die Notierungen bei festeren Wechselkursen auf.

 

Dänemark, Frankreich und Irland verzeichnen stabile Notierungen. In Schweden behauptete sich der Preis für Schlachtscheine, legte aber in der korrigierten Form aufgrund eines festen Wechselkurses zu. Das Gegenteil zeigt sich in Großbritannien: Aufgrund eines knappen Angebots legten die Preise bei guter Nachfrage spürbar zu, aber das schwache Pfund lässt die korrigierte Notierung spürbar sinken.

 

Tendenz: Dass endlich Bewegung in den Markt kommt ist für die nächsten Wochen als positives Signal zu verstehen. Von Euphorie zu sprechen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch verfrüht. Das Ostergeschäft könnte die Nachfrage weiter ankurbeln.

 



2009_03_17

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