EU-Schweinepreise: meist unveränderte Preise – spanische Notierung knickt ein
Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich in der aktuellen Schlachtwoche nochmals zumeist unverändert. In Frankreich und Großbritannien steht der Markt unter Druck, wodurch der Preis um korrigierte 2 Cents nachgeben musste. Die Notierung in Spanien gab wesentlich deutlicher nach, und zwar um korrigierte 8 Cents. Begründet wird dieser Preiseinbruch mit dem geringeren Absatz beim Sommertourismus, der zusammen mit anderen Faktoren zu einer schwierigen Situation am spanischen Markt führt.
Die Preise in Dänemark, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Deutschland konnten sich auf dem Niveau der Vorwoche stabilisieren. In Deutschland werden die angebotenen Stückzahlen an Schlachtschweinen im Süden und Osten eher als gering bezeichnet. Im Norden und Westen sind die Stückzahlen etwas größer, dennoch können die angebotenen Mengen schnell und reibungslos vermarktet werden. Der schwedische Preis konnte um korrigierte 2 Cents anziehen.
Tendenz: Das weiterhin nicht übermäßige Angebot an schlachtreifen Schweinen und das leicht besser verlaufende Fleischgeschäft, bedingt durch den Monatsanfang sowie den verbesserten Absatz von Grillartikeln, dürften zu mindestens stabilen Preisen beitragen.









2009 08 11
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