01.07.2008
EU-Schweinepreise: Markt stabilisiert sich
Nicht als Sommermärchen endete das Finale um die Europameisterschaft im Fußball für Deutschland. Dennoch verfällt der Markt für Schlachtschweine in der EU nicht in allgemeine Depression sondern stabilisiert sich auf bestehendem Niveau. Weil die Nachfrage nach Schlachtschweinen bedeutend besser ist als der Fleischmarkt, stellen die Europäer weitgehend unveränderte Notierungen für Schweine fest. So sind die niederländischen Schlachthaken beispielsweise zu lediglich 92 Prozent ausgelastet. Wie schon in der Vorwoche tanzt Frankreich aus der Reihe und teilt einen geringfügigen Preisanstieg für Schlachtschweine – begründet mit einem nicht ausreichenden Angebot - mit. Das Gegenteil ist in Spanien der Fall: Im Viehgeschäft kommt es mittlerweile aufgrund eines LKW-Streiks zu Verzögerungen. Der neue Fußballeuropameister muss einen Preisrückgang um zwei Cents verkraften, bleibt aber Anführer der europäischen Rangliste der Schweinepreise.
Tendenz: Das Ende der Fußball-Europameisterschaft spielt voraussichtlich bei dem vorherrschenden begrenzten Lebendangebot eine untergeordnete Rolle. Monatsanfang und hervorragende Wetteraussichten können dem Fleischgeschäft die nötigen Impulse verschaffen.









2008 07 01
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