EU-Schweinepreise: Markt findet zurück ins Gleichgewicht
Der europäische Schlachtschweinemarkt stabilisiert sich in der neuen Schlachtwoche zusehends und findet in sein Gleichgewicht zurück. Deutschland, Niederlande, Österreich und Belgien stellen allesamt unveränderte Notierungen fest. In Großbritannien führt das schwache britische Pfund zu Wertverlusten. In Spanien setzt sich die saisonale Schwäche weiter fort. Auch in Dänemark und Frankreich können sich die Preise noch nicht behaupten.
Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist bei hoher Abnahmebereitschaft der Schlachtunternehmen rückläufig. Förderlich für die weitere Stabilisierung der Preise ist die Situation in Osteuropa. Während sich die Schweineerzeuger in Westeuropa in den letzten Wochen schwachen Notierungen ausgesetzt sahen, konnten in Polen und Tschechien weitere Preissteigerungen durchgesetzt werden. Die Bestandsrückgänge tragen Früchte. Mit weiterhin hohem Importbedarf ist dort zu rechnen.
Tendenz: Der Markt für Schlachtschweine bleibt vorerst ausgeglichen, so dass von stabilen Preisen auszugehen ist. Der fehlende Schlachttag am 3. Oktober hat voraussichtlich keinen negativen Einfluss.









2008_09_30
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