04.03.2008
EU-Schweinepreise: Märkte bewegen sich aufwärts
Deutlich im Aufwind befindet sich der Schlachtschweinemarkt in Europa in der aktuellen Schlachtwoche. Während Spanien seine Position an der Spitze mit einem deutlichem Plus von 4 Cents ausbaute, stand Frankreich mit einem Preisanstieg von 5 Cents, der der höchste seit August 2006 ist, in nichts nach und ist den Niederlanden auf Platz 3 der europäischen Rangliste auf den Fersen. In Dänemark legten die Preise zwar um 2 Cents zu, aber die Dänen bilden immer noch das Schlusslicht im europäischen Preisgefüge. Während in der Vergangenheit Deutschland oft den Ton für Preissteigerungen angegeben hatte, waren nun Frankreich, Dänemark und Spanien Vorreiter für steigende Schlachtschweinepreise in Europa. Nicht zuletzt waren jedoch ein reduziertes Lebendangebot und die gute Nachfrage ausschlaggebend. Frankreich meldete erstmalig seit Mitte November Schlachtzahlen von unter 400.000 Stück.
Tendenz: Vor dem Hintergrund einer weiterhin guten Nachfrage und einer leichten Unterversorgung mit Schlachtschweinen, ist von weiterhin steigenden Preisen auszugehen. Der Monatsanfang könnte der Fleischnachfrage zusätzliche Impulse verleihen.









20080304
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