EU-Schweinepreise: Knappes Angebot lässt Preise anziehen
In der neuen Schlachtwoche setzten die Notierungen am europäischen Schlachtschweinemarkt den positiven Trend fort und zeigten wieder steil bergauf. Fast durch die Bank weg war ein sehr deutlicher Preisanstieg zu verzeichnen. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen nach lebenden Schweinen ist europaweit derzeit kaum zu decken und die angebotenen Stückzahlen fallen eher unterdurchschnittlich aus. Außerdem sind die Exportgeschäfte weiterhin flott.
Die Nase vorn hatten Spanien und die Niederlande mit einem deutlichen Plus von jeweils 5 Cents. Damit erhöhten die Niederlande den Preis stärker als Deutschland mit nur 4 Cent und holten dadurch die Differenz aus der Vorwoche wieder auf. In Spanien ist der Preisanstieg auf das geringe Lebendangebot in vielen Regionen zurück zu führen, wozu unter anderem der rege Export nach Portugal beigetragen hat. Lediglich in Schweden und Tschechien ist die korrigierte Notierung aufgrund von Währungsschwankungen etwas rückläufig.
Tendenz: Der Schlachtschweinemarkt in Europa wird weiter mindestens stabil erwartet. Weitere Preissteigerungen hängen stark vom Wetter mit entsprechendem Grillfleischgeschäft ab.









2009_06_23
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