15.04.2008
EU-Schweinepreise: Hoffnung auf Bodenbildung
Am Markt für Schlachtschweine in der EU setzte sich der Trend der Vorwoche weiter fort. Die Notierungen für Schweine konnten dem allgemeinen Druck, der maßgeblich von deutschen Schlachtunternehmen ausgeht, nicht standhalten und gaben weitestgehend nach. Ohnmächtig und dem Kollaps nahe fühlen sich die europäischen Erzeuger. Die Diskussion um die mögliche Streichung der Exportbeihilfen in Brüssel förderte die Labilität des Marktes. So gab auch die spanische Notierung um etwa korrigierte 2 Cents nach, bleibt aber Spitzenreiter. Die Niederlande bewegen sich weiterhin parallel zur deutschen Notierung. Die dänische Notierung trotzte der allgemeinen Entwicklung und behauptete sich auf dem Niveau der Vorwoche. Als beinahe historisches Ereignis liegt Dänemark nun knapp vor den Niederlanden und hat Deutschland schon fast eingeholt.
Tendenz: In Europa mehren sich insgesamt die Anzeichen für eine Bodenbildung am Schweinemarkt. Der Absatz des Lebendangebotes verläuft ohne Probleme, während die Entwicklung der Fleischgeschäfte eher undurchsichtig ist.









2008 04 15
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