02.10.2007
EU-Schweinepreise: großes Angebot, große Nachfrage!
Der europäische Schlachtschweinemarkt ist weiterhin durch ein großes Angebot an Schlachtschweinen geprägt. Gleichzeitig laufen die Schlachtbänder in den Schlachtbetrieben auf Hochtouren, so dass der Markt insgesamt als knapp ausgeglichen bezeichnet werden kann. Neben unveränderten Notierungen in Österreich und Deutschland gab es leichte Rückgänge in Belgien, den Niederlanden und Frankreich. Dänischen Exporteuren macht die plötzliche Schwäche des britischen Pfunds zu schaffen. Der für Dänemark bedeutende Schinkenexport nach England ist nur noch zu geringeren Preisen möglich. Infolgedessen gab die Notierung auch hier etwas nach.
In Spanien wurden laut der letzten Viehzählung die Schweinebestände um sieben Prozent ausgedehnt. Entsprechend gut ist der spanische Markt derzeit mit Schlachtschweinen versorgt, so dass sich der Preisverfall hier fortsetzt. Um den Markt zu entlasten, liefert Spanien immer mehr Schlachtschweine nach Italien. Damit konkurrieren sie aber zunehmend mit niederländischen Exporteuren.
Insgesamt läuft der Export mengenmäßig weiter recht ordentlich und entlastet so den europäischen Markt. Insbesondere der russische Markt war zuletzt wieder deutlich aufnahmefähiger.
Tendenz:
Trotz des starken Euros verläuft der Export relativ stabil. Die saisonal schwierige Herbstphase ist noch nicht überwunden, doch ist ein massiver Preiseinbruch in diesem Jahr wohl nicht mehr zu erwarten.









20071002
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