17.04.2007

EU-Schweinepreise: Frühlingserwachen!

Auf den europäischen Märkten hat sich die Stimmung in den letzten Tagen spürbar verbessert. Das sommerliche Wetter hat die Nachfrage insbesondere nach Grillartikeln steigen lassen. Zu deutlich höheren Preisen waren deshalb Nacken, Bauch und Kotelett zu vermarkten. Gleichzeitig geht das Schlachtschweineangebot etwas zurück. Vor diesem Hintergrund ist der Anstieg der Schlachtschweinenotierungen in Mitteleuropa mehr als gerechtfertigt. Nahezu im Gleichschritt steigen die korrigierten Notierungen der Länder Belgien, Österreich, Niederlande und Deutschland um fünf bis sechs Cent an. Damit erhalten diese Länder wieder Anschluss an die französische bzw. verkürzen den Rückstand auf die spanische Notierung, die jeweils unverändert blieben. Französische Marktbeobachter berichten sogar von einem gestiegenen Interesse niederländischer Schlachtunternehmen an französischen Schlachtschweinen. Ein Indiz dafür, dass in Mitteleuropa die Zahl der Schlachtschweine zurückgeht. In den skandinavischen Ländern dauert es erfahrungsgemäß immer etwas länger, bis sich ein Aufwärtstrend durchsetzt. Hier wurde ebenfalls unverändert notiert.

Tendenz: Bei beständiger Nachfrage und einem eher rückläufigen Schlachtschweineangebot ist ein weiteres Anziehen der Notierungen wahrscheinlich.


20070417

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