30.05.2007

EU-Schweinepreise: Frankreich und Spanien legen vor!

Der europäische Schlachtschweinemarkt konnte sich in den letzten Tagen weiter stabilisieren. Das Angebot an Schlachtschweinen ist EU-weit leicht rückläufig und trifft auf eine gute Nachfrage der Schlachtunternehmen. Der fehlende Schlachttag in der aktuellen Woche führt allerdings dazu, dass das Angebot in vielen Ländern trotzdem knapp ausreicht. In Mitteleuropa kommt es daher überwiegend zu unveränderten Notierungen.

Anders sieht die Situation hingegen in Frankreich und Spanien aus. Nachdem sich die Preise dort über viele Wochen kaum bewegten, starten die Notierungen nun mit jeweils +6 Cent pro kg Schlachtgewicht innerhalb einer Woche durch. Verantwortlich dafür sind das begrenzte Angebot und der Nachfrageschub durch die beginnende Urlaubssaison in diesen Ländern.

In Dänemark ist man besorgt über die jüngste Entwicklung in der Verarbeitung, die sich unmittelbar auf den Markt für Schlachtsauen auswirkt. Ein relativ großes Angebot, gefüllte Lager und der negative Preistrend beim Rindfleisch belasten den Markt. Eine Erholung für den Markt von Verarbeitungsware erwarten die Dänen allerdings in den nächsten Wochen.

Tendenz:
Das Angebot an Schlachtschweinen bleibt relativ umfangreich. Da im Juni auf Grund von Feiertagen kaum Schlachttage ausfallen, ist der Abfluss der Schlachtschweine in den nächsten Wochen gewährleistet.

20070530

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