EU-Schweinepreise: Florierendes Ostergeschäft treibt Preise
Das Ostergeschäft sorgt dafür, dass die Zeichen am europäischen Markt für Schlachtschweine auch in der aktuellen Schlachtwoche weiterhin positiv sind. Viele Notierungen konnten den Aufwärtstrend in unterschiedlicher Höhe fortsetzen. Die anstehenden Osterfeiertage fördern die Kauflust der Verbraucher. Darüber hinaus sind erste Grillaktivitäten zu verzeichnen, allen voran auf den niederländischen Campingplätzen. Deutlich fiel der Preisanstieg in Belgien aus, wo die korrigierte Notierung nach der Stagnation in der Vorwoche etwas Nachholbedarf hatte und um etwa 4 Cents anstieg. In Großbritannien ist der Anstieg der korrigierten Notierung lediglich auf die Wechselkursentwicklung zurück zu führen.
Die deutsche Notierung für Schlachtschweine zog wieder moderat um 2 Cents an und lässt die Niederlande auf den Fersen folgen. Damit liegen die Notierungen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden sehr eng beieinander. Dänemark setzt seine Aufholjagd fort und notierte plus korrigierte 2,7 Cents. In Spanien behauptet sich die Notierung seit vier Wochen auf bestehendem, hohem Niveau. In Polen setzen die Wechselkursschwankungen der Notierung nachteilig zu.
Tendenz: Die anstehenden Feiertage über Ostern haben zur Folge, dass Schlachttage fehlen werden. Ein Teil des Lebendangebots ist jedoch schon vorgezogen worden, so dass bei anhaltend guter Nachfrage keine Beeinträchtigung zu erwarten ist. Insgesamt ist über die Feiertage von stabilen Preisen auszugehen.









2009_04_07
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